Referenzen
Findorffer Geschäftsleute e.V.
KI, Social Media & 10.000+ Reichweite
mit Green Media Bremen
Bremens erste Werbegemeinschaft trifft auf KI, Reels und Live-Podcast: Wie Green Media Bremen den Findorffer Geschäftsleuten zu über 10.000 Aufrufen verhalf.
Über den Verein
Die Findorffer Geschäftsleute e.V. sind ein Stück Bremer Wirtschaftsgeschichte. 1985 gegründet, ist der Verein die erste Werbegemeinschaft der Hansestadt — entstanden in einer Zeit, in der die ersten großen Einkaufszentren den lokalen Einzelhandel unter Druck setzten. Heute zählt der Verein zwischen 60 und 70 Mitglieder aus Einzelhandel, Handwerk, Gastronomie und Dienstleistung. Die Geschäftsstelle sitzt in der Kohlenstraße 64, der Vorstand wird ehrenamtlich getragen und arbeitet komplett neben dem Tagesgeschäft der Mitglieder.
Wer Findorff kennt, kennt die Hemmstraße, das Findorffer Käsekontor, die Boutique Sieben Sachen, das Nikolauslaufen, den Weihnachtsbaum vor der Martin-Luther-Kirche und natürlich das Dorfffest mit seinen drei "F", das Jahr für Jahr mehrere tausend Menschen in den Stadtteil zieht. Hinter all dem stehen die Findorffer Geschäftsleute. Unsere Ansprechpartner im Projekt: Marcella Dammrat-Tiefensee (Vorstandsvorsitzende), Ramona Suresh (Projektmanagerin).
Auf einen Blick:
| Kunde | Findorffer Geschäftsleute e.V. |
| Gegründet | 1985 (Bremens erste Werbegemeinschaft) |
| Mitglieder | 60 bis 70 Unternehmen aus Einzelhandel, Handwerk, Gastronomie, Dienstleistung |
| Sitz | Kohlenstraße 64, 28217 Bremen-Findorff |
| Projektzeitraum | laufend |
| Eingesetzte Leistungen | KI-Schulung, Content-Strategie, Videoproduktion, Reels, Meta-Ads, Videopodcast, Live-Eventbegleitung |
| Plattformen | Instagram, Facebook |
| Zentrales Ergebnis | Über 10.000 Aufrufe rund ums Dorfffest, signifikant gesteigerte Sichtbarkeit für 60+ Mitgliedsunternehmen |
Ausgangslage und Ziele
Die Mitglieder des Vereins sind, was Bremen ausmacht: inhabergeführte Geschäfte, Familienbetriebe, Handwerksmeister, Gastronomen mit eigener Handschrift.
Was sie eint: Sie verstehen ihr Handwerk, ihren Käse, ihre Mode, ihre Backstube.
Was sie nicht eint: ein selbstverständlicher Umgang mit Reels, KI-Tools, Algorithmen und Social-Media-Werbung. Genau das war der Anlass für die Zusammenarbeit.
Konkret standen drei Themen auf dem Tisch. Erstens wollten die einzelnen Mitgliedsunternehmen lernen, wie sie künstliche Intelligenz für ihre eigene Sichtbarkeit einsetzen können, und zwar nicht in der Theorie, sondern als Werkzeug, das am Montagmorgen im Laden funktioniert. Zweitens stand das Findorffer Dorfffest 2025 bevor und sollte größer, sichtbarer und über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannter werden als in den Jahren zuvor. Drittens war 2025 ein besonderes Jahr: Das 40-jährige Vereinsjubiläum am 31. August 2025 verlangte nach moderner medialer Begleitung, die der Tradition des Vereins gerecht wird, ohne in Pathos abzukippen.
Die Ziele waren entsprechend klar formuliert. Der Verein wollte seine Mitglieder befähigen, eigenständig Content zu produzieren. Die Reichweite des Dorfffests sollte messbar steigen. Die Vereinsgeschichte sollte in einem Format erzählt werden, das auch Findorfferinnen und Findorffer erreicht, die nicht jeden Newsletter lesen. Und ganz wichtig: alles ehrlich, mit echten Menschen, ohne Hochglanz-Glasur.
Statt eine fertige Kampagne über den Verein zu stülpen,
haben wir gemeinsam mit dem Vorstand eine Linie entwickelt, die mehrere Projekte verbindet.
KI-Schulung für die Mitgliedsunternehmen
Den Anfang machte ein Workshop, in dem wir den Geschäftsleuten gezeigt haben, was KI im Alltag eines kleinen Bremer Geschäfts wirklich kann und was nicht. Drei Themenblöcke standen im Mittelpunkt:
1) Die Grundlagen guter Social-Media-Inhalte und wie ein Reel anders gedacht werden muss als ein klassisches Plakat.
2) Das Erstellen eigener KI-Avatare für Mitgliedsunternehmen, die nicht ständig selbst vor der Kamera stehen wollen oder können.
3) Die Recherche und Content-Planung mit KI, also die Frage, wie man aus einem leeren Redaktionsplan eine Wochen-Content-Pipeline macht, ohne stundenlang am Handy zu sitzen.
Social Media Videos
Das Dorfffest am 29. Juni 2025 war der erste große Härtetest. Wir haben den Tag mit Kamera und Mikro begleitet, Mitgliedsunternehmen besucht und kurze Interviews geführt. Mit der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation Frau Kristina Vogt, der Geschäftsführerin vom Käsekontor, Katrin Grosch, der Gabriele Greger-Gleitze vom Findorffer Weinladen, Babara Hüchting von der Buchhandlung "Findorffer Bücherfensterf" und vielen mehr. Aus diesem Material entstanden über 25 Reels, die der Verein und die einzelnen Geschäfte parallel auf Instagram und Facebook ausgespielt haben.
Meta-Werbeanzeige
Vor dem Fest haben wir zusätzlich gezielte Meta-Werbeanzeigen im engen geografischen Radius geschaltet: Bremen-Findorff, Walle, Mitte und angrenzende Stadtteile. Die Anzeigen waren bewusst nicht laut, sondern aus dem Stadtteil heraus erzählt. "Stadtteil-Werbung" funktioniert nicht über Superlative, sondern über Wiedererkennung.
Imagefilm zum Nikolauslaufen (pro bono)
Das Nikolauslaufen gehört zu Findorff wie der Findorffmarkt. Hunderte Kinder laufen zur Adventszeit durch den Stadtteil, der Verein organisiert das ehrenamtlich. Für diesen Anlass haben wir einen Spot produziert, kostenlos, ohne Rechnung. Das war keine Werbeentscheidung, sondern eine Herzensangelegenheit. Wenn Kinder im Mittelpunkt stehen und ein ehrenamtlicher Verein das stemmt, dann ist das die Sorte Projekt, die wir aus Überzeugung mitmachen.
Videopodcast „Lass die Fragen im Dorff"
Zum Jubiläum am 31. August 2025 haben wir einen Podcast zur Vereinsgeschichte umgesetzt, in dem sowohl Gründungsmitglieder als auch aktuelle Vorstandsmitglieder ihre Perspektiven und Erfahrungen geteilt haben. Im Mittelpunkt stand ein authentischer Austausch, der die Entwicklung des Vereins sowie seine Werte und Meilensteine lebendig widerspiegelt.
Das entstandene Format überzeugt durch seine Nahbarkeit und inhaltliche Tiefe. Nach der Produktion wurde der Podcast professionell aufbereitet und über die Vereinskanäle veröffentlicht. So ist ein hochwertiger Beitrag entstanden, der die Geschichte des Vereins nachhaltig erlebbar macht und die Community auf eine persönliche Weise anspricht.
Was wir daraus mitnehmen
Drei Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit, die wir auch in andere Projekte mit Vereinen, Werbegemeinschaften und KMU-Verbünden im Raum Bremen, Oldenburg und Bremerhaven mitnehmen.
- Erstens funktionieren KI-Schulungen für inhabergeführte Geschäfte nur, wenn man die Werkzeuge in den konkreten Alltag des Geschäfts überträgt. Also nicht „so funktioniert ChatGPT", sondern „so schreibt deine Käseverkäuferin in zehn Minuten den Wochen-Content für Instagram".
- Zweitens leben Stadtteilfeste von echten Gesichtern. Eine Bäckerin, die zwei Sätze in die Kamera sagt, wirkt stärker als jede animierte Werbeanzeige.
- Drittens muss, wer für einen 40-jährigen Verein produziert, die Tonalität dieses Vereins respektieren. Findorff verträgt Modernität, aber nicht auf Kosten der eigenen Geschichte.
Was wir daraus mitnehmen
Drei Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit, die wir auch in andere Projekte mit Vereinen, Werbegemeinschaften und KMU-Verbünden im Raum Bremen, Oldenburg und Bremerhaven mitnehmen.
- Erstens funktionieren KI-Schulungen für inhabergeführte Geschäfte nur, wenn man die Werkzeuge in den konkreten Alltag des Geschäfts überträgt. Also nicht „so funktioniert ChatGPT", sondern „so schreibt deine Käseverkäuferin in zehn Minuten den Wochen-Content für Instagram".
- Zweitens leben Stadtteilfeste von echten Gesichtern. Eine Bäckerin, die zwei Sätze in die Kamera sagt, wirkt stärker als jede animierte Werbeanzeige.
- Drittens muss, wer für einen 40-jährigen Verein produziert, die Tonalität dieses Vereins respektieren. Findorff verträgt Modernität, aber nicht auf Kosten der eigenen Geschichte.
Häufige Fragen:
Was hat die Zusammenarbeit umfasst?
Die Zusammenarbeit zwischen Green Media Bremen und den Findorffer Geschäftsleuten e.V. umfasst eine KI-Schulung für die Mitgliedsunternehmen, die mediale Begleitung des Findorffer Dorfffests inklusive Meta-Werbeanzeigen, einen pro bono produzierten Imagespot zum Nikolauslaufen, die Produktion des Videopodcasts „Lass die Fragen im Dorff" sowie einen Live-Podcast zum 40-jährigen Vereinsjubiläum am 31. August 2025.
Wie groß war die Reichweite des Dorfffests?
Die Kampagne rund ums Findorffer Dorfffest 2025 erzielte über 10.000 Aufrufe Gesamtreichweite über Instagram und Facebook. Dazu kamen Meta-Werbeanzeigen im geografischen Umfeld von Findorff sowie redaktionelle Erwähnungen in lokalen Bremer Medien.
Welche Plattformen werden für die Findorffer Geschäftsleute bespielt?
Schwerpunkt sind Instagram und Facebook, weil dort sowohl Vereinsmitglieder als auch Findorffer Bürgerinnen und Bürger erreichbar sind. Der Videopodcast „Lass die Fragen im Dorff" wird zusätzlich über die Vereinskanäle und Drittplattformen verbreitet.
Was ist eine KI-Schulung für KMU bei Green Media Bremen?
Eine KI-Schulung von Green Media Bremen ist ein praxisorientierter Workshop, der speziell auf inhabergeführte Geschäfte und Mittelständler aus dem Großraum Bremen zugeschnitten ist. Inhaltlich geht es um Social-Media-Content-Erstellung mit KI, das Erstellen eigener KI-Avatare und die Nutzung von KI-Tools für Recherche und Content-Planung. Die Schulung läuft praxisnah, sodass Teilnehmende den Workshop mit ersten eigenen Inhalten verlassen.
Lässt sich diese Zusammenarbeit auf andere Werbegemeinschaften übertragen?
Ja. Werbegemeinschaften, BIDs, Stadtteilvereine und Geschäftsleute-Verbünde im Raum Bremen, Oldenburg, Bremerhaven, Delmenhorst und Norddeutschland stehen vor ähnlichen Aufgaben: viele kleine Mitglieder, begrenzte Budgets, hoher Anspruch an Authentizität. Die Bausteine (KI-Schulung, Eventbegleitung, Videopodcast, gezielte Meta-Ads) lassen sich modular auf andere Vereine anpassen.