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Referenzen

Werner Bollwinkel GmbH

Wie ein Bremer Kfz-Meisterbetrieb mit 70 Jahren Tradition auf TikTok über 60.000 Aufrufe pro Video erreicht und neue Azubis gewinnt

Über Werner Bollwinkel GmbH:

Die Werner Bollwinkel GmbH ist ein Stück Bremer Handwerksgeschichte. Was vor über 70 Jahren als Autolackiererei begann, ist heute ein hochmodernes Fahrzeug-Reparatur-Zentrum mit Sitz im Kleinen Ort 13 in Bremen-Horn-Lehe. Karosseriearbeiten, Lackierung, Mechanik, Fahrzeugpflege, Smart und Spot Repair, Autoglas, E-Mobilität sowie Reparaturen an Wohnmobilen und Wohnwagen, alles aus einer Hand. Der Betrieb ist Eurogarant-Karosserie-Fachbetrieb, DEKRA-zertifiziert und vom ZKF als Fachbetrieb für E-Mobilität anerkannt. Viele Versicherer und Flottenbetreiber arbeiten mit Bollwinkel als Partnerwerkstatt zusammen.

Hinter den Zertifikaten steht das, was den Betrieb wirklich ausmacht: ein Team aus Meisterinnen und Meistern, Karosseriebauerinnen und Karosseriebauern, Lackiererinnen und Lackierern, Mechatronikerinnen und Mechatronikern. Menschen, die seit Jahren im Betrieb sind, die Fahrzeuge anfassen, Schäden beurteilen, Lösungen finden. Genau das ist auch der Stoff, aus dem unser Content für die Social-Media-Kanäle entsteht.

Auf einen Blick:

Kunde Werner Bollwinkel GmbH
Branche Kfz-Werkstatt, Karosseriebau, Lackierung, E-Mobilität, Wohnmobile und Wohnwagen
Gegründet vor über 70 Jahren als Autolackiererei
Sitz Kleiner Ort 13, 28357 Bremen-Horn-Lehe
Zertifizierungen Eurogarant-Karosserie-Fachbetrieb, DEKRA, ZKF-Fachbetrieb für E-Mobilität
Projektzeitraum seit 01.03.25, laufende Zusammenarbeit
Eingesetzte Leistungen Content-Strategie, Videoproduktion, Reels und TikToks, Kanal-Setup, Social Recruiting, Sommerfest-Begleitung, Messe-Begleitung ÖVB Arena, Gewinnspiel-Konzeption, Print-Material (Flyer, Handtaschen)
Plattformen Instagram (@bollwinkel_gmbh), Facebook (bollwinkel.gmbh), TikTok (bollwinkel.gmbh)
Zentrales Ergebnis Über 1.000 Instagram-Follower, virale TikTok-Videos mit 60.000+ Aufrufen, neue Mitarbeitende und Azubis.

Ausgangslage und Ziele

Vor der Zusammenarbeit war Bollwinkel auf Social Media kaum sichtbar. Auf Instagram lief etwas, eher unregelmäßig, eher zufällig. TikTok war nicht besetzt. Facebook plätscherte vor sich hin. Das ist nichts Ungewöhnliches für einen Kfz-Meisterbetrieb dieser Größe in Bremen, ganz im Gegenteil, das ist die Regel. Werkstätten haben ihre Hände voll mit Reparaturen, Schadensgutachten, Versicherungen, Kundengesprächen. Wer am Hochvolt-System arbeitet oder die Lackierkabine bestückt, hat keine Zeit, abends ein TikTok-Skript zu schreiben.

Genau hier setzte unser Auftrag an. Drei Themen standen im Raum.

  1. Erstens sollte eine Content-Strategie entstehen, die für den Betrieb tatsächlich umsetzbar ist, also nicht ein theoretisches Hochglanz-Konzept, sondern ein Plan, der zum Werkstatt-Alltag passt und die Mitarbeitenden so wenig wie möglich aus ihrer eigentlichen Arbeit herauszieht.
  2. Zweitens sollten die fehlenden Kanäle aufgesetzt und kontinuierlich bespielt werden, mit Inhalten, die zur Marke passen, ohne nach Hochglanzkampagne zu klingen.
  3. Drittens, und das war von Anfang an mehr als nur ein Nebeneffekt, sollte Social Media zur Mitarbeitergewinnung beitragen. Mechatronikerinnen und Lackiermeister wachsen in Bremen nicht auf den Bäumen, der Fachkräftemangel ist im Kfz-Handwerk seit Jahren spürbar, klassische Stellenanzeigen liefern für viele Positionen kaum noch Reaktionen.

Die Ziele waren entsprechend klar formuliert. Reichweite und Engagement sollten messbar steigen. Die Bollwinkel-Kanäle sollten zur ersten Anlaufstelle werden, wenn jemand in Bremen Karosseriearbeiten, eine Lackierung oder Hilfe nach einem Unfall braucht. Und: Bollwinkel sollte über Social Media Bewerbungen erhalten, von Menschen, die zum Betrieb passen.

Unsere Lösung in sechs
Bausteinen

Content-Strategie als Fundament

Im ersten Schritt haben wir gemeinsam mit der Geschäftsführung eine Content-Strategie entwickelt, die einen entscheidenden Anspruch erfüllt: Sie muss vom Faktor Zeit und Aufwand her tatsächlich umsetzbar sein. Eine Strategie, die täglich zwei Stunden Mitwirkung verlangt, scheitert in jeder Werkstatt. Die Strategie definiert konkret, welche Themen-Säulen den Account tragen (Werkstatt-Alltag, Vorher-Nachher-Geschichten, Mitarbeitende und ihre Geschichten, Wissen rund ums Auto, Behind-the-Scenes), welche Frequenzen realistisch sind und welche Plattform welche Zielgruppe abdeckt. Das Drehtag-Modell, das wir gleich beschreiben, ist die direkte Folge dieser Strategie.

Das Drehtag-Modell: zwei Stunden im Monat, danach steht der Content

Wir kommen einmal im Monat in den Betrieb. Zwei Stunden vor Ort, in dieser Zeit drehen wir alle Videos für die kommenden vier Wochen am Stück ab. Danach gehen die Mitarbeitenden zurück an ihre Arbeit, das Ausfall-Risiko für den laufenden Betrieb bleibt minimal. Der Aufwand pro Mitarbeitendem liegt bei rund 25 Minuten im Monat. Mehr nicht. Diese Effizienz ist der eigentliche Schlüssel der ganzen Zusammenarbeit, denn sie ist der Grund, warum eine Kfz-Werkstatt überhaupt dauerhaft mit Social Media arbeiten kann. Schnitt, Vertonung, Untertitel, Veröffentlichung und Community-Management übernehmen wir komplett.

Dass das funktioniert, hat einen entscheidenden Grund: Über mittlerweile mehr als ein Jahr ist zwischen unserem Team und den Bollwinkel-Mitarbeitenden eine echte Vertrauensbasis gewachsen. Wir kennen die Werkstatt, wir kennen die Personen, wir wissen, wer sich vor der Kamera wohlfühlt und bei wem es eine Sekunde länger dauert, bis er locker wird. Genau diese Beziehung erlaubt es uns, in zwei Stunden so viel Material zu drehen, wie andere Agenturen an einem ganzen Drehtag nicht schaffen.

Die Mitarbeitenden als echte Content Creators

Die Bollwinkel-Mitarbeitenden sind heute richtig gute Content Creators. Das hat nichts damit zu tun, dass sie ein Schauspielstudium absolviert hätten oder vorher schon TikTok-Konten geführt haben, sondern damit, dass sie sich auf den Prozess eingelassen haben. Ein Karosseriebauer, der seine Arbeitsschritt erklärt, ein Lackierer, der seine Lackierkabine vorstellt, ein Auszubildender, der zwei Sätze über seinen Tag sagt: das ist die ehrlichste Form von Content, die ein Handwerksbetrieb produzieren kann. Wir liefern den Rahmen, die Hooks, die Schnittidee. Den Inhalt liefert das Team. Diese Aufteilung ist der Grund, warum die Videos nicht nur echt aussehen, sie sind echt!

Multi-Channel-Distribution mit viralen Erfolgen

Aus dem monatlichen Drehtag entsteht Content für drei Plattformen. TikTok trägt die spontane Werkstatt-Realität, hier sind die Videos mit den höchsten Reichweiten entstanden, mehrere Clips über 1.000 Aufrufe, ein Spitzenvideo mit über 60.000 Aufrufen. Instagram trägt die sauberen Reels und die Vorher-Nachher-Posts, die Marke der Werkstatt ist hier sichtbarer, der Account ist organisch über die 1.000er-Follower-Marke gewachsen. Facebook erreicht die ältere Stamm-Kundschaft, die regelmäßige Updates aus dem Betrieb sehen will. Wir wissen mittlerweile, welche Themen in der Bollwinkel-Zielgruppe ziehen, welche Hooks funktionieren und wann ein Reel auf Instagram als TikTok besser performt oder umgekehrt.

Social Recruiting für Mitarbeitende und Auszubildende

Aus dem regelmäßigen Content ergab sich ein zweiter Effekt, der für die Geschäftsführung mindestens so wichtig ist wie die Reichweite: Bollwinkel hat über die Social-Media-Aktivitäten neue Mitarbeitende und Auszubildende eingestellt. Wenn auf TikTok ein Mechatroniker zwei Sätze über seinen Arbeitstag sagt, eine Lackiererin ihre Lackierkabine zeigt oder eine Auszubildende erklärt, warum sie sich für Bollwinkel entschieden hat, ist das die ehrlichste Form von Employer Branding. Bewerberinnen und Bewerber sehen, wie der Betrieb wirklich aussieht. Wer sich danach bewirbt, weiß, worauf er sich einlässt.

Mediale Begleitung des Sommerfests und Messe-Auftritt in der ÖVB Arena Bremen

Über das laufende Tagesgeschäft hinaus haben wir zwei Highlight-Events medial begleitet. Das Bollwinkel-Sommerfestist für Mitarbeitende, Familien, Kunden und Partner ein fester Termin im Jahr. Wir haben das Fest mit Kamera und Mikrofon begleitet und daraus Inhalte gemacht, die eine sehr gute Aufrufrate erzielt haben. Solche Inhalte sind für das Image eines Betriebs unbezahlbar, weil sie Atmosphäre transportieren, die kein Produktvideo herstellen kann.

Außerdem war Bollwinkel auf einer Messe in der ÖVB Arena Bremen vertreten. Wir haben den Auftritt vorbereitet und vor Ort medial begleitet. Konkret heißt das: Wir haben ein Gewinnspiel konzipiert, dazu passende Flyer entworfen und produziert sowie Handtaschen als Giveaway gestaltet. Während der Messetage haben wir regelmäßige Updates auf TikTok, Instagram und Facebook ausgespielt, sodass auch die Bollwinkel-Community, die nicht vor Ort war, am Geschehen teilhaben konnte. Print und Social Media wurden konsequent verzahnt.

Die belastbaren Zahlen aus über einem Jahr Zusammenarbeit:

Metrik Ergebnis Vergleich oder Zeitraum
Aufwand für die Werkstatt pro Monat 2 Stunden Drehtag im Betrieb einmal monatlich
Aufwand pro Mitarbeitendem pro Monat rund 25 Minuten bei voller inhaltlicher Beteiligung
Spitzenreichweite einzelner TikTok-Videos über 60.000 Aufrufe mehrere Videos jenseits der 1.000er-Marke
Instagram-Follower 1.000er-Marke organisch geknackt rein organisches Wachstum, ohne Follower-Käufe
Engagement Rate auf Beiträgen und Videos Zuwachs von über 2.000 Prozent gegenüber Stand vor einem Jahr

Die Zahlen sind die eine Seite. Die andere ist eine Veränderung, die nicht in einem Dashboard auftaucht. Bollwinkel ist auf Social Media zu einer wiedererkennbaren Marke geworden. Wer in Bremen heute „Karosserie Bremen" oder „Lackierung Horn" in eine Suche eingibt, landet nicht nur auf der Website, sondern stößt auch auf TikToks und Reels mit echten Mitarbeitenden. Bewerberinnen kommen mit einem Vorwissen über den Betrieb ins Gespräch. Bestandskunden empfehlen den Betrieb weiter, weil sie ihn auf Social Media regelmäßig sehen und dadurch top of mind bleibt. Das ist der Effekt, der sich erst nach einem Jahr richtig entfaltet, und genau deshalb war die Geschäftsführung von Anfang an bereit, in eine kontinuierliche Zusammenarbeit zu investieren statt in einen einmaligen Kampagnen-Sprint.

Was wir daraus mitnehmen

Drei Erkenntnisse aus über einem Jahr Bollwinkel, die wir auch in andere Projekte mit Handwerksbetrieben, Werkstätten und Mittelständlern aus Bremen, Bremerhaven, Oldenburg und dem norddeutschen Umland mitnehmen.

  • Erstens: Eine Content-Strategie taugt nur etwas, wenn sie zum Werkstatt-Alltag passt. Bei Bollwinkel heißt das konkret zwei Stunden Drehtag im Monat, rund 25 Minuten Aufwand pro Mitarbeitendem, danach steht der Content für vier Wochen. Diese Zahlen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines durchgetakteten Produktionsmodells. Wer als Agentur einem Mittelständler mehr abverlangt, brennt entweder den Kunden aus oder verliert ihn.
  • Zweitens: Social Recruiting im Kfz-Handwerk ist 2026 keine Zusatzleistung mehr, sondern Pflicht. Der Fachkräftemangel im Kfz-Bereich ist real, klassische Stellenanzeigen verlieren an Wirkung, junge Bewerberinnen und Bewerber recherchieren ihren künftigen Arbeitgeber auf TikTok und Instagram, bevor sie auf die Bewerben-Schaltfläche tippen. Wer als Werkstatt nicht sichtbar ist, ist für diese Zielgruppe schlicht nicht vorhanden.
  • Drittens: Authentizität schlägt Hochglanz, immer. Die viralen Bollwinkel-Videos sind keine Werbespots. Sie sind Werkstatt. Mit Geräusch, mit Späßen unter Kollegen, mit echten Händen, die echte Fahrzeuge anfassen. Möglich macht das vor allem die Beziehung zwischen Agentur und Team, die über mittlerweile mehr als ein Jahr gewachsen ist. Genau diese Beziehung lässt sich nicht in einem Briefing herstellen, sondern nur in der laufenden Zusammenarbeit. Ein durchgestyltes Werbevideo wäre in dieser Nische sofort als Werbung erkannt worden und versickert.

Häufige Fragen:

Wer ist die Werner Bollwinkel GmbH?

Die Werner Bollwinkel GmbH ist ein Bremer Fahrzeug-Reparatur-Zentrum mit über 70 Jahren Tradition. Ursprünglich als Autolackiererei gegründet, deckt der Meisterbetrieb heute Karosserie, Lackierung, Mechanik, Fahrzeugpflege, Smart und Spot Repair, Autoglas, E-Mobilität sowie Reparaturen an Wohnmobilen und Wohnwagen ab. Sitz ist im Kleinen Ort 13 in Bremen-Horn-Lehe. Bollwinkel ist Eurogarant-Karosserie-Fachbetrieb, DEKRA-zertifiziert und ZKF-Fachbetrieb für E-Mobilität.

Was hat die Zusammenarbeit mit Green Media Bremen umfasst?

Die seit über einem Jahr laufende Zusammenarbeit umfasst die Entwicklung einer umsetzbaren Content-Strategie, ein monatliches Drehtag-Modell mit zwei Stunden vor Ort im Betrieb, das Aufsetzen und kontinuierliche Bespielen von TikTok, Instagram und Facebook, Social Recruiting für Mitarbeitende und Auszubildende, die mediale Begleitung des Bollwinkel-Sommerfests sowie die Vorbereitung und Begleitung eines Messe-Auftritts in der ÖVB Arena Bremen mit Gewinnspiel-Konzeption, Flyern und Handtaschen.

Wie genau funktioniert das Drehtag-Modell?

Green Media Bremen kommt einmal im Monat für zwei Stunden in den Bollwinkel-Betrieb. In dieser Zeit werden alle Videos für die kommenden vier Wochen am Stück gedreht. Der Aufwand pro Mitarbeitendem liegt bei rund 25 Minuten im Monat. Schnitt, Vertonung, Untertitel, Veröffentlichung und Community-Management übernimmt die Agentur. Möglich macht diese Effizienz die über ein Jahr gewachsene Vertrauensbasis zwischen Agentur und Team.

Welche konkreten Ergebnisse hat die Social-Media-Arbeit für Bollwinkel gebracht?

Die Werner Bollwinkel GmbH hat innerhalb der Zusammenarbeit die 1.000er-Marke an Instagram-Followern organisch geknackt, mehrere virale TikTok-Videos mit über 60.000 Aufrufen produziert und einen Engagement-Zuwachs von über 2.000 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Über Social Recruiting konnten neue Mitarbeitende und Auszubildende eingestellt werden, zusätzlich kamen Neukunden über die Reichweite hinzu.

Wie funktioniert Social Recruiting für eine Kfz-Werkstatt?

Social Recruiting für Kfz-Werkstätten und Karosseriebetriebe nutzt TikTok, Instagram und Facebook, um den Betrieb für junge Bewerberinnen und Bewerber sichtbar zu machen. Statt klassischer Stellenanzeigen entstehen kurze Videos mit echten Mitarbeitenden, die ihren Arbeitsalltag zeigen. Bewerber erleben den Betrieb vorab und entscheiden sich gezielter. Bei Bollwinkel führte dieser Ansatz zu mehreren Einstellungen, darunter Auszubildende.

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