Kurz erklärt
Suchmaschinen bewerten nicht nur den Text einer Seite, sondern auch, wer auf sie verweist. Entscheidend ist dabei weniger die Menge als die Herkunft: Ein Link von einer bekannten regionalen Seite, einem Branchenverband oder einer Zeitung wiegt schwerer als hunderte Einträge in Linklisten.
Für lokale Unternehmen entstehen brauchbare Verweise meist beiläufig: Mitgliedschaft in einem Verein oder einer Innung, Sponsoring, Berichte über Projekte, Partnerseiten von Lieferanten, Branchenverzeichnisse mit einheitlichen Angaben zu Name, Adresse und Telefonnummer.
Gekaufte Links sind ein Risiko und verstoßen gegen die Richtlinien von Google. Links aus sozialen Netzwerken werden in der Regel nicht direkt gewertet, wirken aber indirekt, weil Menschen darüber auf Inhalte stoßen und sie weiterverbreiten. Wichtiger als jede Einzelmaßnahme bleibt die eigene Seite: Verwiesen wird auf Inhalte, die jemandem nützen, etwa Projektberichte, Anleitungen oder Zahlen aus der Region.
In der Praxis
Ein Bremer Malerbetrieb unterstützt das Sommerfest eines Sportvereins im Stadtteil. Auf der Vereinsseite steht danach ein kurzer Dank mit Link zur Betriebswebsite. Dazu kommen Einträge in zwei Branchenverzeichnissen mit identischen Kontaktdaten und ein Beitrag der Innung über ein Ausbildungsprojekt. Ohne bezahlte Maßnahmen entstehen so Verweise, die zur Region passen und langfristig bestehen bleiben.
Tipp aus der Agentur: Bei jedem Sponsoring und jeder Mitgliedschaft nachfragen, ob ein Link zur Website gesetzt werden kann. Diese Verweise sind glaubwürdig und meist ohnehin vorgesehen.
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