Kurz erklärt
Das Raster ist die Visitenkarte eines Profils. Wer über ein Reel auf ein unbekanntes Konto stößt, entscheidet dort in wenigen Sekunden über das Folgen. Sinnvoll ist ein erkennbarer Rhythmus, etwa der Wechsel zwischen Bild, Textkachel und Video, sowie eine gleichbleibende Position von Titeln und Logo.
Zu beachten ist, dass Instagram die Vorschau inzwischen im Hochformat zeigt. Ältere Profile mit quadratischen Motiven wirken dadurch beschnitten. Bei der Planung sollte deshalb geprüft werden, wie das Titelbild eines Reels im Raster aussieht, nicht nur im Vollbild. Für Reels lässt sich ein eigenes Titelbild festlegen.
Aufwendige Muster über mehrere Beiträge, etwa durchlaufende Bilder, sind unpraktisch, weil jede spätere Änderung das Gesamtbild zerstört. Wichtiger als ein perfektes Raster ist, dass die ersten sechs Vorschauen zeigen, was der Betrieb macht und für wen.
In der Praxis
Ein Autohaus in Bremen ordnet sein Profil neu: In der obersten Reihe stehen ein Fahrzeugvideo, eine Kachel mit dem Serviceangebot und ein Teamvideo. Für jedes Reel wird ein Titelbild im Hochformat gewählt, auf dem der Text vollständig sichtbar bleibt. Wer über ein Video auf das Profil kommt, erkennt sofort Standort, Marken und Ansprechpartner.
Tipp aus der Agentur: Das Profil regelmäßig auf einem fremden Telefon ansehen. Aus der Sicht eines Erstbesuchers fallen Lücken auf, die im Alltag niemand bemerkt.
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