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Glossar · V

Visual Branding

Visual Branding umfasst alle sichtbaren Merkmale einer Marke, also Farben, Schriften, Logo, Bildsprache und Gestaltungsregeln, die für einen einheitlichen Auftritt sorgen.

Auch: visuelle Markenführung, Corporate Design

Kurz erklärt

Im Feed entscheidet sich in Sekundenbruchteilen, ob ein Beitrag einem Unternehmen zugeordnet wird. Wiederkehrende Farben, eine feste Schrift und ein gleichbleibender Bildstil machen das möglich, auch ohne dass das Logo groß im Bild steht.

Für Social Media braucht es weniger ein dickes Handbuch als wenige verbindliche Regeln: zwei bis drei Farben, eine Schrift in zwei Schnitten, ein fester Ort für Untertitel, eine gleichbleibende Art von Titelbild. Wichtig ist, dass diese Regeln in den Werkzeugen liegen, mit denen tatsächlich gearbeitet wird, also als Vorlagen in der Schnitt-App und im Grafikprogramm.

Zu strenge Vorgaben schaden im Kurzvideo. Aufwendige Rahmen, Logos in jeder Ecke und eingeblendete Farbflächen wirken wie Werbung und kosten Reichweite. Erkennbarkeit über Personen, Sprache und Umgebung trägt oft weiter als Grafik.

In der Praxis

Eine Bremer Immobilienmaklerin arbeitet mit wechselnden Vorlagen aus verschiedenen Apps, ihr Feed sieht dadurch zusammengewürfelt aus. Das Team legt drei Vorlagen fest: eine für Objektankündigungen, eine für Team-Themen und eine für Ratgeberposts, jeweils in denselben zwei Farben und einer Schrift. Neue Beiträge entstehen schneller, und Interessenten erkennen die Objekte schon in der Übersicht wieder.

Tipp aus der Agentur: Vorlagen dort anlegen, wo veröffentlicht wird. Regeln, die nur in einem PDF stehen, werden im Alltag nicht eingehalten.

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