Kurz erklärt
Während Influencer Marketing die Disziplin beschreibt, ist die Kooperation der einzelne Fall. Jede Kooperation beginnt mit einem Briefing: Ziel, Kernbotschaft, was gezeigt werden soll, was nicht, Termine und Freigabeprozess. Je klarer das Briefing, desto seltener sind Nachbesserungen. Ebenso gehört dazu, wer was beisteuert, etwa Produkte, Zugang zum Betrieb oder Ansprechpartner vor Ort.
Geregelt werden außerdem Anzahl und Format der Beiträge, die Kennzeichnung als Werbung, ein möglicher Exklusivitätszeitraum gegenüber Wettbewerbern und die Nutzungsrechte. Ohne schriftliche Rechteübertragung darf das Material nicht für eigene Anzeigen oder die Website verwendet werden. Auf TikTok und Instagram lassen sich Creator-Beiträge über Spark Ads oder Partnerschaftsanzeigen direkt bewerben.
Gleichzeitig braucht ein Creator Freiraum. Wer jede Formulierung vorschreibt, bekommt Inhalte, die wie Werbung wirken und genau die Glaubwürdigkeit verlieren, wegen der die Zusammenarbeit begonnen wurde.
In der Praxis
Ein Fahrradhändler in Bremen vereinbart mit einer Creatorin drei Monate Zusammenarbeit: je Monat ein Reel und zwei Stories zu Pendelstrecken in der Stadt. Im Briefing stehen zwei Kernaussagen und der Hinweis auf den Werkstattservice, der Rest bleibt ihr überlassen. Festgehalten sind Kennzeichnung, Freigabe vor Veröffentlichung und sechs Monate Nutzungsrecht für eigene Anzeigen.
Tipp aus der Agentur: Lieber eine längere Zusammenarbeit über mehrere Monate als drei einmalige Beiträge. Wiederholung wirkt bei Empfehlungen stärker als reine Reichweite.
Passend dazu
Verwandte Begriffe
Das eigene Profil einschätzen lassen
Was dieser Begriff für das eigene Unternehmen bedeutet, klärt die kostenlose Kanal-Analyse: 15 Minuten, das eigene Profil, konkrete nächste Schritte. Ohne Verpflichtung.
Kostenlose Kanal-Analyse anfragenKostenlos und unverbindlich. Antwort innerhalb eines Werktags.
