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Glossar · I

Impressionen

Impressionen zählen, wie oft ein Beitrag oder eine Anzeige ausgeliefert wurde, wobei dieselbe Person mehrfach gezählt wird.

Auch: Impressions, Ad Impressions, Sichtkontakte

Kurz erklärt

Der Unterschied zur Reichweite ist zentral: Reichweite zählt Personen, Impressionen zählen Ausspielungen. Sehen 500 Personen einen Beitrag im Schnitt zweimal, ergibt das 500 Reichweite und 1.000 Impressionen. Aus dem Verhältnis beider Werte ergibt sich die Häufigkeit, mit der eine Anzeige pro Person erscheint.

In den Statistiken der Plattformen hat sich die Benennung mehrfach geändert. Instagram weist inzwischen vor allem Aufrufe aus, im Werbeanzeigenmanager von Meta bleiben Impressionen eine feste Größe. Beim Vergleich von Zeiträumen lohnt der Blick darauf, ob wirklich dieselbe Kennzahl gemeint ist. Auch zwischen organischen Beiträgen und Anzeigen sind die Werte nicht ohne Weiteres vergleichbar.

Impressionen allein sagen wenig über Wirkung. Eine Anzeige kann oft ausgeliefert und trotzdem kaum beachtet werden. Aussagekräftig wird die Zahl erst zusammen mit Klicks, Interaktionen, Verweildauer und den erreichten Ergebnissen.

In der Praxis

Ein Möbelhaus im Bremer Umland sieht in einer Kampagne 40.000 Impressionen bei 9.000 erreichten Personen. Jede Person hat die Anzeige also im Schnitt gut vier Mal gesehen, obwohl die Kampagne erst zehn Tage läuft. Die Klicks gehen in dieser Zeit zurück. Statt das Budget zu erhöhen, wird ein zweites Motiv ergänzt und die Zielgruppe vergrößert.

Tipp aus der Agentur: Impressionen geteilt durch Reichweite ergibt die Frequenz. Steigt sie auf viele Kontakte pro Woche, ist meist ein neues Motiv fällig, kein höheres Budget.

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