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Glossar · C

Call-to-Action (CTA)

Call-to-Action bezeichnet die klare Aufforderung zu einer bestimmten Handlung, etwa einen Termin anzufragen, ein Formular auszufüllen oder einem Kanal zu folgen.

Auch: CTA, Handlungsaufforderung

Kurz erklärt

Ein CTA benennt eine einzige Handlung und macht den nächsten Schritt sichtbar. Er steht im Bild, im Begleittext, gesprochen im Video oder als Schaltfläche einer Anzeige. Je konkreter die Formulierung, desto besser: „Termin für die Heizungswartung anfragen“ wirkt anders als „Mehr erfahren“.

Entscheidend ist, dass Aufforderung und Ziel zusammenpassen. Wer im Reel eine Checkliste verspricht, muss sie im verlinkten Ziel auch finden lassen. Ein Link-Sticker in der Story führt direkt weiter, im Feed läuft der Weg über das Profil, weil Links im Begleittext nicht anklickbar sind.

Typische Fehler sind mehrere Aufforderungen gleichzeitig, ein CTA erst am Ende eines langen Videos und Aufforderungen ohne erkennbaren Grund. Ein Hinweis, warum sich der Schritt lohnt, wirkt stärker als der Befehl allein. Zu viele Verkaufsaufrufe hintereinander senken zudem die Bereitschaft, überhaupt zu reagieren.

In der Praxis

Eine Physiopraxis in Bremen beendet jedes Reel mit demselben Satz: freie Termine in dieser Woche, Anfrage per Direktnachricht mit dem Stichwort „Termin“. Vorher stand dort „folgt uns gern“. Die Zahl der Nachrichten steigt spürbar, weil klar ist, was zu tun ist und was danach passiert. In den Stories ergänzt ein Link-Sticker den direkten Weg zum Buchungskalender.

Tipp aus der Agentur: Pro Beitrag nur eine Aufforderung. Wer folgen, speichern, kommentieren und anrufen soll, tut am Ende nichts davon.

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