Kurz erklärt
Früher war das Verlinken aus Stories an eine Mindestfollowerzahl oder einen verifizierten Status gebunden. Seit der Umstellung auf den Link-Sticker kann jedes Konto Links in Stories setzen, unabhängig von der Größe. Die frühere Swipe-up-Geste existiert nicht mehr, der Aufruf lautet also nicht mehr nach oben wischen, sondern antippen.
Der Sticker lässt sich in Größe, Farbe und Beschriftung anpassen. Ein eigener Text wie Termine ansehen wirkt besser als die nackte Adresse. Platzierung und Timing entscheiden mit: Der Sticker sollte nicht von Gesichtern oder Untertiteln verdeckt werden und erst erscheinen, wenn der Grund für den Klick genannt wurde.
Messbar wird der Erfolg über die Story-Insights mit den Sticker-Antippungen sowie über UTM-Parameter im Ziel-Link. Ohne diese Kennzeichnung lässt sich der Traffic später nicht sauber zuordnen.
In der Praxis
Ein Autohaus in Bremen kündigt eine Sonntagsausstellung in drei Stories an. Die erste zeigt die Fahrzeuge, die zweite nennt Datum und Uhrzeit, erst die dritte trägt den Link-Sticker mit der Beschriftung Termin merken. Die Auswertung zeigt, dass die dritte Story die meisten Klicks bringt, weil zu diesem Zeitpunkt klar ist, warum sich das Antippen lohnt.
Tipp aus der Agentur: Den Link-Sticker mit einer kurzen Handlungsaufforderung beschriften und ihn in der Story sichtbar antippen lassen, etwa durch einen Zeigefinger im Bild. Der Hinweis auf Swipe-up gehört ersatzlos gestrichen.
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