Kurz erklärt
Ein UTM-Parameter hängt hinter dem Fragezeichen einer Adresse, etwa utm_source=instagram, utm_medium=social und utm_campaign=herbstaktion. Die Website funktioniert unverändert, das Analysewerkzeug liest die Zusätze aus und ordnet den Besuch zu.
Ohne UTM landen viele Zugriffe in Sammeltöpfen wie „Direkt“ oder „Social“, weil Apps die Herkunft nicht sauber weitergeben. Mit einheitlicher Benennung lässt sich dagegen unterscheiden, ob eine Anfrage aus dem Link in der Bio, aus einem Link-Sticker in der Story oder aus einer Anzeige kam. Wichtig ist eine feste Schreibweise, denn Instagram und instagram gelten als zwei verschiedene Quellen.
Die Grenze: UTM-Parameter messen den Klick, nicht den Einfluss. Wer ein Reel sieht und drei Tage später den Firmennamen googelt, taucht dort nicht auf. Außerdem sind die Zusätze für jeden sichtbar, Kampagnennamen sollten also nichts Internes verraten.
In der Praxis
Ein Autohaus im Bremer Umland bewirbt ein Sondermodell gleichzeitig im Newsletter, in der Instagram-Story und in einer Meta-Anzeige. Alle drei Links zeigen auf dieselbe Seite, tragen aber unterschiedliche UTM-Parameter. Nach zwei Wochen zeigt die Auswertung, dass die Story deutlich mehr Probefahrt-Anfragen bringt als der Newsletter. Das Budget der nächsten Aktion wandert entsprechend, ohne dass jemand raten muss.
Tipp aus der Agentur: Eine kleine Tabelle mit festgelegten Werten für source, medium und campaign anlegen und alle Links daraus bauen. Uneinheitliche Schreibweisen sind der häufigste Grund für unbrauchbare Auswertungen.
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