Kurz erklärt
Storys erreichen vor allem bestehende Follower und dienen der Bindung, weniger der Neukundengewinnung. Sie vertragen deutlich weniger Perfektion als der Feed: Ein kurzer Handyclip aus der Werkstatt passt besser als ein aufwendig produziertes Bild. Genau diese Beiläufigkeit macht das Format alltagstauglich.
Die frühere Swipe-up-Funktion existiert nicht mehr. Links werden seit Jahren über den Link-Sticker gesetzt, der allen Konten offensteht. Weitere Sticker für Umfragen, Fragen, Quiz und Countdown liefern Interaktion und nebenbei Themen für den Redaktionsplan. Wichtige Inhalte lassen sich als Highlight dauerhaft im Profil sichern.
Typische Fehler sind viele Bilder am Stück ohne Aussage und Text, der am unteren Rand vom Bedienfeld verdeckt wird. Drei bis sieben Storys pro Tag reichen in der Regel aus. Wer den Kanal ernsthaft nutzt, plant zwei bis drei feste Story-Formate pro Woche statt zufälliger Einzelbilder.
In der Praxis
Ein Immobilienmakler aus Bremen zeigt in der Story den Weg durch eine neue Wohnung, bevor das Exposé fertig ist, und setzt einen Fragen-Sticker für Interessenten. Die eingehenden Fragen zu Nebenkosten und Stellplatz beantwortet er am selben Abend in weiteren Storys. Aus der Sammlung entsteht ein Highlight zum Ablauf einer Besichtigung, das neue Interessenten später im Profil finden.
Tipp aus der Agentur: Text nie in den unteren Bildbereich setzen, dort liegt das Antwortfeld. Wichtige Storys danach als Highlight sichern, sonst sind sie nach einem Tag verschwunden.
Passend dazu
Verwandte Begriffe
Das eigene Profil einschätzen lassen
Was dieser Begriff für das eigene Unternehmen bedeutet, klärt die kostenlose Kanal-Analyse: 15 Minuten, das eigene Profil, konkrete nächste Schritte. Ohne Verpflichtung.
Kostenlose Kanal-Analyse anfragenKostenlos und unverbindlich. Antwort innerhalb eines Werktags.
