Kurz erklärt
Typische Formate finden sich in Stories: Umfrage-, Quiz-, Frage- und Schieberegler-Sticker. Im Feed wirken Fragen im Text, Vergleiche zwischen zwei Varianten oder Aufrufe, eine Erfahrung im Kommentar zu teilen. Auf LinkedIn und Threads sind Umfragen und Diskussionsfragen üblich.
Der Nutzen ist doppelt. Zum einen entstehen Interaktionen, die Plattformen als Relevanz werten. Zum anderen liefern die Antworten Material: Welche Frage bewegt die Zielgruppe, welches Produkt interessiert, welcher Termin passt. Wer die Antworten anschließend in Inhalten aufgreift, schließt den Kreis. Auf diese Weise entsteht aus Interaktion nicht nur ein Signal für die Plattform, sondern auch eine Themensammlung für die kommenden Wochen.
Eine Grenze zeigt sich schnell. Reine Klickaufforderungen ohne Bezug nutzen sich ab, und wer Fragen stellt, muss antworten. Unbeantwortete Fragen-Sticker und ignorierte Kommentare wirken schlechter als gar keine Aktion.
In der Praxis
Eine Physiopraxis in Bremen startet einmal pro Woche eine Story mit dem Fragen-Sticker zum Thema Rücken. Die Fragen werden gesammelt und in einem kurzen Video beantwortet, das später in ein Highlight wandert. Aus den Einsendungen entstehen über Monate Themen für den Redaktionsplan, und Patienten erkennen ihre eigene Frage in den Videos wieder.
Tipp aus der Agentur: Umfragen mit zwei klaren Optionen funktionieren besser als offene Fragen. Wer viele Antworten will, macht das Antworten so einfach wie möglich.
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