Kurz erklärt
Am Anfang stehen wenige Leitthemen, die zum Geschäft passen, und ein Jahresziel, etwa mehr Bewerbungen oder Bekanntheit für eine neue Leistung. Darauf wird ein Kalender gelegt: Saison, Feiertage, Messen, Jubiläen, Urlaubszeiten und betriebliche Höhepunkte wie der Ausbildungsstart.
Aus diesem Gerüst entstehen Quartalsschwerpunkte und daraus die monatliche Planung. Der Vorteil ist Produktionssicherheit: Drehtage lassen sich bündeln, Budgets vorab verteilen und Anzeigen frühzeitig vorbereiten. Wiederkehrende Elemente wie Farben, Claim oder ein festes Format sorgen für Wiedererkennung über das Jahr. Auch Freigaben und Abstimmungen im Betrieb lassen sich so früher einplanen.
Starr darf der Plan nicht sein. Ein Anteil bleibt frei für Aktuelles, für Reaktionen auf Kommentare und für Themen, die kurzfristig entstehen. Üblich ist, den Plan quartalsweise zu prüfen, statt ihn im Januar festzuschreiben und nicht mehr anzufassen.
In der Praxis
Ein Garten- und Landschaftsbau aus dem Bremer Umland plant das Jahr entlang der Saison: Frühjahr Beetgestaltung, Sommer Terrassen, Herbst Pflanzzeit, Winter Planung und Ausbildung. Die Drehtage liegen im März, Juni und September, dazwischen läuft Material aus dem Archiv. Zwei Wochen pro Quartal bleiben unverplant, damit aktuelle Baustellen kurzfristig gezeigt werden können.
Tipp aus der Agentur: Der Kalender beginnt mit den festen Terminen des Betriebs, nicht mit Content-Ideen. Erst danach werden Themen darauf verteilt.
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