Kurz erklärt
Üblich sind drei bis fünf Säulen, etwa Fachwissen, Blick hinter die Kulissen, Team und Kundenprojekte. Jede Säule hat einen Zweck: Eine zeigt Kompetenz, eine baut Nähe auf, eine belegt Ergebnisse, eine dient der Gewinnung von Mitarbeitern. Zusammen decken sie ab, was eine Zielgruppe an einem Betrieb interessiert.
Der Nutzen liegt in der Entscheidung vor der Produktion. Wer weiß, dass in jeder Woche eine Erklärung, ein Projekt und ein Blick ins Team erscheinen, muss nicht jedes Mal neu überlegen, worüber zu sprechen ist. Auch die Verteilung bleibt im Blick, wenn eine Säule über Wochen leer bleibt.
Zu viele Säulen heben den Vorteil wieder auf, zu enge Säulen führen zu Wiederholungen. Die Aufteilung gehört alle paar Monate auf den Prüfstand: Was liefert Anfragen, was wird gespeichert, was läuft leer. Säulen sind ein Werkzeug, kein Gesetz.
In der Praxis
Eine Bremer Physiopraxis arbeitet mit vier Säulen: Übungen für zu Hause, Erklärungen zu Beschwerdebildern, Vorstellung des Teams und Organisatorisches wie Termine und Kassenfragen. Pro Woche erscheint ein Beitrag je Säule. Nach drei Monaten zeigt die Auswertung, dass Übungsvideos am häufigsten gespeichert werden, Teambeiträge dagegen die meisten Bewerbungen auslösen. Beide Säulen bekommen mehr Platz im Plan.
Tipp aus der Agentur: Jeder Säule ein Ziel zuordnen. Eine Säule ohne Zweck ist meist die, die als Erstes ausfällt, wenn es zeitlich eng wird.
Passend dazu
Verwandte Begriffe
Das eigene Profil einschätzen lassen
Was dieser Begriff für das eigene Unternehmen bedeutet, klärt die kostenlose Kanal-Analyse: 15 Minuten, das eigene Profil, konkrete nächste Schritte. Ohne Verpflichtung.
Kostenlose Kanal-Analyse anfragenKostenlos und unverbindlich. Antwort innerhalb eines Werktags.
