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Glossar · F

Formatstrategie

Eine Formatstrategie legt fest, welche wiederkehrenden Inhaltsformate ein Unternehmen auf welchen Kanälen produziert, in welchem Rhythmus und mit welchem Ziel.

Auch: Format-Strategie, Content-Formate

Kurz erklärt

Statt jede Woche neu zu überlegen, was gepostet wird, definiert eine Formatstrategie eine überschaubare Zahl von Serien, etwa ein Erklärformat, ein Format aus dem Arbeitsalltag, ein Format mit Kundenstimmen und ein Recruiting-Format. Jedes Format bekommt einen festen Aufbau, eine erkennbare Optik und eine klare Aufgabe im Funnel.

Der Nutzen liegt in Wiedererkennung und Produktion. Wiederkehrende Formate lassen sich am Drehtag gebündelt aufnehmen, sie werden mit der Zeit schneller und besser, und ihre Leistung ist vergleichbar, weil sich nur der Inhalt ändert. Plattformunterschiede gehören dazu: Ein Format kann auf TikTok roher wirken als auf LinkedIn.

Zu viele Formate sind der übliche Fehler. Drei bis fünf reichen für die meisten Betriebe. Nach einigen Monaten sollte geprüft werden, welches Format Anfragen bringt und welches nur Aufwand erzeugt.

In der Praxis

Ein Elektrobetrieb aus Bremen einigt sich auf vier Formate: „Frage aus der Werkstatt“ als kurzes Erklärvideo, „Baustelle der Woche“ mit Vorher-Nachher, ein Format mit Auszubildenden für Bewerber und Kundenstimmen nach der Abnahme. Alle vier werden an einem Drehtag im Monat aufgenommen. Der Redaktionsplan besteht danach nur noch aus der Frage, welches Thema in welches Format passt.

Tipp aus der Agentur: Jedes Format sollte in einem Satz beschreibbar sein, inklusive Zielgruppe und Zweck. Was sich nicht so beschreiben lässt, gehört nicht in den Plan.

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