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Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist eine Übersicht aller geplanten Beiträge mit Thema, Format, Kanal, Veröffentlichungstermin und Zuständigkeit.

Auch: Editorial Kalender, Content-Plan, Redaktionskalender

Kurz erklärt

Der Redaktionsplan beantwortet vier Fragen für jeden Beitrag: Was, wo, wann und durch wen. Die Formen reichen von einer einfachen Tabelle bis zum Planungswerkzeug. Für kleine Betriebe genügt meist eine Tabelle mit einer Zeile pro Beitrag und Spalten für Status, Material und Freigabe.

Der eigentliche Nutzen liegt in der Vorausschau. Wer Feiertage, Messen, Aktionswochen und Urlaubszeiten früh einträgt, kann Drehtage bündeln und produziert nicht unter Zeitdruck. Gleichzeitig wird sichtbar, ob die Themen ausgewogen sind oder ob wochenlang nur Angebote und keine erklärenden Inhalte geplant sind.

Ein Plan sollte Luft lassen. Aktuelle Anlässe, eine spontane Baustelle oder ein Kommentar mit guter Frage sind oft die besseren Inhalte. Bewährt hat sich, den Plan auf ein Quartal grob und auf vier Wochen genau zu führen und ihn in einem festen Termin zu pflegen.

In der Praxis

Eine Bäckerei mit drei Filialen im Bremer Umland pflegt eine Tabelle mit einer Zeile je Beitrag. Eingetragen sind Saisonartikel, Feiertage und der Beginn des Ausbildungsjahres, dazu jeweils Kanal, Format und wer filmt. Freitags werden die kommenden zwei Wochen durchgesehen. Der Vorlauf sorgt dafür, dass der Weihnachtsstollen im Oktober gefilmt wird und nicht am Tag des Verkaufsstarts.

Tipp aus der Agentur: Einen festen wöchentlichen Termin von fünfzehn Minuten für die Planung einrichten. Ohne diesen Termin verwaist jeder Redaktionsplan innerhalb weniger Wochen.

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