Kurz erklärt
Eine allgemeingültige ideale Frequenz gibt es nicht. Sie ergibt sich aus Ziel, Kanal und den Kapazitäten im Betrieb. Für die meisten kleinen Unternehmen sind zwei bis drei veröffentlichte Beiträge pro Woche plus laufende Stories ein realistischer Rahmen, der sich auch in vollen Wochen halten lässt.
Mehr Beiträge bedeuten nicht automatisch mehr Reichweite. Wenn die Qualität sinkt, sinken auch Wiedergabeanteil und Interaktion, und die folgenden Beiträge werden schwächer ausgespielt. Umgekehrt fällt ein Konto, das wochenlang nichts veröffentlicht, aus der Wahrnehmung der Follower heraus.
Sinnvoll ist, die Frequenz an der Produktionsweise auszurichten. Wer an einem Drehtag Material für vier Wochen sammelt, kann verlässlich liefern, ohne täglich unter Druck zu stehen. Die Frequenz sollte immer die untere Grenze abbilden, die auch in einer stressigen Woche funktioniert.
In der Praxis
Ein Friseursalon in der Bremer Innenstadt startet mit täglichen Beiträgen und hört nach drei Wochen entnervt auf. Im zweiten Anlauf wird an einem Montagvormittag pro Monat gedreht, daraus entstehen acht Clips. Veröffentlicht wird dienstags und donnerstags, Stories laufen nebenbei aus dem Salonalltag. Die Frequenz ist geringer, wird aber seit Monaten gehalten, und die Terminanfragen bleiben konstant.
Tipp aus der Agentur: Lieber zwei feste Wochentage wählen und diese ein halbes Jahr durchhalten, als mit fünf Beiträgen pro Woche zu starten. Verlässlichkeit schlägt Menge.
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