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Glossar · C

Content-Kalender

Content-Kalender bezeichnet die terminierte Planung aller Inhalte: welcher Beitrag wann, auf welchem Kanal und mit welchem Ziel veröffentlicht wird.

Auch: Content Calendar, Redaktionskalender, Postingplan

Kurz erklärt

Ein Kalender hält drei Dinge fest: Termin, Kanal und Zweck des Beitrags. Ergänzt wird er um Status, Zuständigkeit und den Ort, an dem das Rohmaterial liegt. Ob Tabelle, Planungswerkzeug oder Meta Business Suite ist zweitrangig, solange alle Beteiligten dieselbe Übersicht nutzen.

Der eigentliche Nutzen liegt im Vorlauf. Wer weiß, was in vier Wochen läuft, kann Drehtage bündeln und mehrere Beiträge an einem Tag produzieren, statt jede Woche neu zu improvisieren. Feste Termine wie Messen, Aktionswochen oder Ferienzeiten lassen sich rechtzeitig einplanen.

Ein Kalender darf aber nicht zum Korsett werden. Sinnvoll ist ein Anteil fester Inhalte und ein freier Anteil für Aktuelles aus dem Betrieb. Wer jeden Termin Monate im Voraus füllt, produziert Inhalte, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung niemanden mehr interessieren.

In der Praxis

Eine Bremer Tischlerei plant monatlich: In der ersten Woche entstehen an einem Vormittag vier Videos aus der Werkstatt, dazu Fotos von zwei fertigen Projekten. Der Kalender verteilt sie über den Monat, dazwischen bleiben zwei freie Termine für Aktuelles. Kommt kurzfristig ein besonderer Auftrag herein, füllt er einen dieser Termine. Die Veröffentlichung reißt so auch in Urlaubswochen nicht ab.

Tipp aus der Agentur: Immer eine Woche Vorsprung halten. Wer am Tag der Veröffentlichung produziert, lässt bei der ersten Baustelle den Kanal ausfallen.

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