Kurz erklärt
In den Werbeanzeigenmanagern lässt sich ein Radius um eine Adresse ziehen, meist ab wenigen Kilometern, oder es werden einzelne Orte und Postleitzahlen ausgewählt. Zusätzlich kann unterschieden werden, ob Personen dort wohnen, sich gerade aufhalten oder kürzlich dort waren.
Der Nutzen liegt in der Passung von Ort und Botschaft. Ein Angebot, das den Stadtteil beim Namen nennt, wirkt konkreter als eine allgemeine Anzeige. Für Ladengeschäfte, Gastronomie und Recruiting im Handwerk ist das entscheidend, weil Kunden und Bewerber selten weite Wege auf sich nehmen.
Die Grenze ist die Menge. Ein sehr kleiner Radius liefert nur wenige erreichbare Personen, dadurch steigt die Anzeigenhäufigkeit und die Motive nutzen sich schnell ab. In dünn besiedelten Gebieten ist der Radius oft größer zu wählen, als es die Wunschvorstellung vorsieht.
In der Praxis
Ein Friseursalon in der Bremer Neustadt bewirbt neue Öffnungszeiten am Samstag mit einem Radius von drei Kilometern um den Salon. Im Video ist die Straße erkennbar, im Text steht der Stadtteilname. Parallel läuft eine zweite Anzeige für Auszubildende mit größerem Radius, weil Bewerber auch aus umliegenden Stadtteilen und dem Umland kommen.
Tipp aus der Agentur: Motive alle paar Wochen wechseln. In kleinen Gebieten sehen dieselben Personen die Anzeige sonst so oft, dass die Wirkung kippt.
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