Kurz erklärt
Ein Lead ist ein Kontakt mit erkennbarem Interesse: eine Anfrage über ein Formular, eine Nachricht per Direct Message, ein Anruf nach einem Reel oder eine Newsletter-Anmeldung. Social Media liefert dafür die Aufmerksamkeit, den Kontakt bringt erst ein konkretes Angebot mit klarer Handlungsaufforderung.
Üblich sind drei Wege: Anzeigen mit Formular in der Plattform, Anzeigen auf eine Landingpage und organische Inhalte, die auf Direct Message oder Link in Bio führen. Welcher Weg passt, hängt vom Angebot ab. Eine kurzfristige Terminbuchung funktioniert anders als der Verkauf einer Photovoltaikanlage.
Häufig gemessen wird nur die Menge. Aussagekräftig ist die Qualität: Wie viele Kontakte sind erreichbar, passen zur Zielgruppe und führen zu einem Termin. Ohne Rückmeldung aus dem Vertrieb optimiert eine Kampagne auf billige, aber wertlose Anfragen.
In der Praxis
Ein Fensterbauer aus Delmenhorst schaltet Anzeigen für eine kostenlose Vor-Ort-Beratung. Im ersten Monat kommen viele Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet, weil die Region nicht eingegrenzt war. Nach der Umstellung auf einen Radius um Bremen und einer Zusatzfrage zum Objekt sinkt die Zahl der Anfragen deutlich, die Zahl der tatsächlichen Termine steigt. Der Betrieb bewertet seither jeden Lead mit passend oder unpassend.
Tipp aus der Agentur: Jede Anfrage kurz nach dem Erstkontakt mit passend oder unpassend bewerten und diese Rückmeldung in die Kampagnensteuerung geben. Ohne diese Schleife optimiert das System auf die falsche Zahl.
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