Kurz erklärt
Die wichtigsten Werte stehen in wenigen Berichten. Die Klickrate der Impressionen zeigt, ob Titel und Thumbnail überzeugen. Die durchschnittliche Wiedergabedauer und der Zuschauerverlauf zeigen, ob das Video hält. Die Traffic-Quellen sagen, ob Aufrufe aus der Suche, aus Empfehlungen oder von extern kommen.
Zusammen ergeben diese Werte eine Diagnose. Wenige Impressionen bedeuten ein Themen- oder Kanalproblem, viele Impressionen bei niedriger Klickrate ein Problem mit der Verpackung, eine hohe Klickrate bei frühem Abbruch ein Problem mit dem Einstieg oder mit einem Versprechen, das der Titel nicht einlöst.
Für Shorts gelten eigene Kennzahlen, dort zählen unter anderem vollständig gesehene Wiedergaben und das Verhältnis von Aufrufen zu ausgespielten Videos. Einzelne Videos zu bewerten führt selten weiter, aussagekräftig sind Vergleiche über mehrere Wochen und zwischen Formaten, die dasselbe Ziel verfolgen.
In der Praxis
Eine Bremer Fahrschule veröffentlicht Erklärvideos zu Prüfungsfragen. In YouTube Analytics fällt auf, dass ein Video sehr viele Impressionen, aber kaum Klicks bekommt. Titel und Thumbnail nennen das Thema nur allgemein. Nach der Änderung auf die konkrete Frage aus der Prüfung steigt die Klickrate deutlich, ohne dass am Video selbst etwas geändert wurde.
Tipp aus der Agentur: Bei schwachen Videos zuerst Titel und Thumbnail prüfen, bevor neu gedreht wird. Die Verpackung lässt sich jederzeit ändern, der Inhalt nicht.
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