Kurz erklärt
Die Funktion liegt im Creator-Bereich der App und listet häufige Suchbegriffe, sortiert nach Themenfeldern und Regionen. Sichtbar ist außerdem, zu welchen Suchen es bislang wenig passende Videos gibt. Solche Lücken sind die interessantesten Einträge, weil dort Nachfrage ohne ausreichendes Angebot besteht.
Hintergrund ist die wachsende Bedeutung der Suche innerhalb der Plattformen. Viele Menschen suchen Empfehlungen und Anleitungen direkt in TikTok oder Instagram statt bei Google. Wer die tatsächlich verwendeten Formulierungen kennt, kann sie in Titel, gesprochenen Text, Untertitel und Beschreibung aufnehmen.
Die Daten ersetzen keine Strategie. Suchbegriffe zeigen Nachfrage, nicht Eignung: Ein Thema mit hohem Volumen bringt einem lokalen Betrieb wenig, wenn die Suchenden bundesweit verteilt sind und keine Leistung im Umkreis benötigen. Sinnvoll ist die Kombination mit den eigenen Kundenfragen.
In der Praxis
Ein Bremer Fliesenleger sieht in der Funktion, dass häufig nach dem Abdichten von Duschen und nach Fugenpflege gesucht wird, es dazu aber wenige Videos gibt. Der Betrieb dreht zwei Erklärvideos und nutzt die gefundenen Formulierungen wörtlich im gesprochenen Text und in den Untertiteln. Die Videos laufen über Monate weiter und bringen Anfragen aus dem Umland, weil der Standort im Profil genannt ist.
Tipp aus der Agentur: Gefundene Suchbegriffe wörtlich aussprechen und einblenden. Die Plattform wertet gesprochenen Text und Untertitel für die Suche mit aus.
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