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Glossar · C

Cost per Click (CPC)

Cost per Click bezeichnet den Betrag, den ein Werbetreibender im Durchschnitt für einen einzelnen Klick auf seine Anzeige zahlt.

Auch: CPC, Klickpreis, Kosten pro Klick

Kurz erklärt

Der Preis entsteht in einer Auktion. Wer bei Meta oder TikTok wirbt, konkurriert mit anderen um dieselben Platzierungen. Zuschlag und Preis hängen vom Gebot, von der erwarteten Reaktion der Zielgruppe und von der Qualität der Anzeige ab. Deshalb schwankt der Klickpreis je nach Branche, Region, Jahreszeit und Motiv.

Ein niedriger Klickpreis ist kein Ziel an sich. Billige Klicks aus einer breiten, unpassenden Zielgruppe kosten am Ende mehr als teurere Klicks von Menschen mit echtem Bedarf. Aussagekräftiger sind die Kosten pro Ergebnis, also pro Anfrage, Termin oder Bestellung.

Steigt der Klickpreis über Wochen bei gleicher Einstellung, liegt das meist an der Ermüdung der Zielgruppe oder an stärkerem Wettbewerb, etwa im Weihnachtsgeschäft. Gegenmittel sind neue Motive, eine breitere Zielgruppe oder eine andere Platzierung, nicht ein reflexhaft gesenktes Gebot.

In der Praxis

Ein Bremer Möbelhaus vergleicht zwei Kampagnen. Die erste erreicht sehr günstige Klicks über eine breite Zielgruppe, liefert aber kaum Terminanfragen. Die zweite kostet je Klick deutlich mehr, spricht Menschen im Umkreis mit passenden Interessen an und bringt regelmäßig Beratungstermine. Gemessen an den Kosten pro Termin ist die zweite Kampagne die günstigere, obwohl ihr Klickpreis höher aussieht.

Tipp aus der Agentur: Den Klickpreis nur als Nebenwert betrachten. Die Entscheidung fällt über die Kosten pro Anfrage und darüber, was aus diesen Anfragen wird.

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