Kurz erklärt
Das Professional Dashboard steht Konten offen, die als Unternehmens- oder Creator-Konto geführt werden. Es fasst zusammen, was sonst über die App verstreut ist: Insights zu Reichweite, Interaktionen und Followern, der Kontostatus mit Hinweisen auf Verstöße gegen die Richtlinien sowie Zugänge zu Werbewerkzeugen, Monetarisierung und Hilfeseiten.
Für Unternehmen sind vor allem zwei Bereiche wichtig. Die Insights zeigen, welche Beiträge Reichweite außerhalb der eigenen Follower erzielt haben und wie viele Profilaufrufe daraus entstanden sind. Der Kontostatus zeigt, ob Inhalte eingeschränkt ausgespielt werden, und ist bei einem plötzlichen Reichweiteneinbruch der erste Anlaufpunkt.
Die Daten sind allerdings begrenzt. Zeitreihen reichen nur wenige Monate zurück, und Definitionen ändern sich gelegentlich. Wer Entwicklungen über ein Jahr betrachten will, sollte die wichtigsten Werte monatlich selbst festhalten. Für Werbekampagnen bleibt zudem der Werbeanzeigenmanager die genauere Quelle.
In der Praxis
Nach einem Reichweiteneinbruch prüft ein Bremer Modegeschäft zuerst das Professional Dashboard. Der Kontostatus meldet einen Hinweis zu Musikrechten bei einem Reel, das deshalb eingeschränkt ausgespielt wurde. Das Video wird ersetzt, künftig kommt nur noch Musik aus der plattformeigenen Bibliothek zum Einsatz. Parallel notiert das Team monatlich Reichweite, Profilaufrufe und Linkklicks in einer einfachen Tabelle.
Tipp aus der Agentur: Den Kontostatus einmal im Monat kontrollieren, auch ohne akutes Problem. Viele Einschränkungen werden nur dort angezeigt und sonst nirgends gemeldet.
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