Kurz erklärt
Dashboards gibt es plattformeigen, etwa in den Instagram Insights, im Professional Dashboard, in der Meta Business Suite oder in YouTube Analytics, und als eigene Zusammenstellung in einer Tabelle oder einem Auswertungswerkzeug. Der Zweck ist immer derselbe: Entwicklungen sichtbar machen, statt Einzelwerte zu sammeln.
Nützlich wird ein Dashboard erst durch Beschränkung. Fünf bis acht Kennzahlen, die zu den Zielen passen, sagen mehr als vierzig Werte ohne Zusammenhang. Wichtig sind Vergleichszeiträume, denn eine Zahl ohne Vormonat oder Vorjahr lässt sich nicht bewerten.
Grenzen liegen in der Datenlage. Plattformen zählen unterschiedlich, Zeitzonen und Zeiträume weichen ab, und Websitedaten fehlen teilweise durch Ad Blocker und abgelehnte Cookies. Ein Dashboard zeigt Richtungen, keine buchhalterische Wahrheit. Wichtiger als Genauigkeit auf die Stelle ist deshalb, immer gleich zu messen und gleich zu vergleichen. Erst dann sind Veränderungen zwischen zwei Monaten aussagekräftig.
In der Praxis
Ein Bremer Makler pflegt monatlich eine einfache Tabelle: Reichweite, Profilaufrufe, Nachrichten, Anfragen über die Website und Werbeausgaben. Jede Zeile ist ein Monat, jede Spalte eine Kennzahl. Nach einem halben Jahr ist erkennbar, dass Objektvideos zuverlässig Nachrichten bringen, allgemeine Marktbeiträge dagegen kaum. Der Redaktionsplan wird umgestellt, ohne dass ein aufwendiges Werkzeug nötig war.
Tipp aus der Agentur: Ein Dashboard braucht einen festen Termin, sonst wird es nicht gelesen. Ein Monatsblick von dreißig Minuten reicht für die meisten Betriebe völlig aus.
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