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Glossar · K

Key Performance Indicator (KPI)

Ein Key Performance Indicator ist eine ausgewählte Kennzahl, an der ein Unternehmen misst, ob eine Maßnahme das gesetzte Ziel erreicht.

Auch: KPI, KPIs, Leistungskennzahl

Kurz erklärt

Der Unterschied zu gewöhnlichen Zahlen liegt in der Auswahl. Plattformen liefern Dutzende Werte, ein KPI ist die Handvoll davon, an der tatsächlich entschieden wird. Zu jedem KPI gehören ein Zielwert, ein Zeitraum und eine verantwortliche Person, sonst bleibt er eine Beobachtung.

Welche Kennzahl passt, hängt vom Ziel ab. Bekanntheit misst sich an Reichweite und Aufrufen, Content-Qualität an Watchtime, Speicherungen und Weiterleitungen, Anfragen an Kosten pro Ergebnis, Anzahl der Leads und Abschlussquote. Followerzahlen sind selten ein guter KPI, weil sie sich schwer in Umsatz oder Bewerbungen übersetzen.

Typische Fehler sind zu viele Kennzahlen gleichzeitig und Werte, die niemand beeinflussen kann. Sinnvoll sind drei bis fünf KPIs, monatlich betrachtet, ergänzt um eine Zahl aus dem Betrieb selbst, etwa Anfragen oder Terminbuchungen. Hilfreich ist ein kurzes Monatsblatt, auf dem alle Werte nebeneinander stehen.

In der Praxis

Ein Autohaus in Bremen legt für ein halbes Jahr drei Kennzahlen fest: Anzahl der Probefahrt-Anfragen aus Social Media, Aufwand je Anfrage und Anteil der Anfragen, aus denen ein Termin wird. Reichweite wird weiter erfasst, aber nicht bewertet. Als der Aufwand je Anfrage steigt, ist an den drei Werten erkennbar, ob das Motiv oder die Zielgruppe die Ursache ist.

Tipp aus der Agentur: Jeder KPI braucht eine Quelle und einen festen Termin zur Auswertung. Kennzahlen, die nur bei Bedarf angesehen werden, steuern nichts.

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