Kurz erklärt
Bei Meta gilt eine dreistufige Ordnung. Auf Kampagnenebene wird das Ziel festgelegt, etwa Leads, Verkäufe oder Reichweite. Auf Ebene der Anzeigengruppe stehen Budget, Zielgruppe, Platzierungen und Zeitraum. Darunter liegen die einzelnen Anzeigen mit Bild, Video und Text. TikTok und LinkedIn arbeiten mit vergleichbaren Ebenen.
Eine saubere Struktur macht Ergebnisse lesbar. Wer Zielgruppen in getrennte Anzeigengruppen legt, sieht, welche funktioniert. Wer drei Motive in eine Gruppe legt, vergleicht Creatives. Zu viele parallele Gruppen mit kleinem Budget führen dagegen dazu, dass keine die Lernphase abschließt und Ergebnisse zufällig wirken. Als grobe Orientierung gilt, dass eine Anzeigengruppe genug Budget braucht, um in einer Woche eine zweistellige Zahl an Ergebnissen zu erreichen.
Als Faustregel gilt: wenige Kampagnen, klare Ziele, eindeutige Benennung mit Datum und Inhalt. Bestandskunden werden bei Neukundenkampagnen ausgeschlossen, damit sich Zielgruppen nicht gegenseitig überbieten.
In der Praxis
Ein Fitnessstudio in Bremen trennt zwei Kampagnen: eine für Probetrainings mit Lead-Formular, eine für Bekanntheit im Stadtteil. In der Lead-Kampagne laufen zwei Anzeigengruppen, eine für Website-Besucher der letzten 60 Tage, eine für eine breite Zielgruppe im Umkreis. Je Gruppe liegen drei Motive. Nach zwei Wochen ist erkennbar, welche Kombination die günstigeren Anmeldungen bringt.
Tipp aus der Agentur: Benennung nach einem festen Muster aus Ziel, Zielgruppe und Datum. Nach drei Monaten weiß sonst niemand mehr, was hinter einer Anzeigengruppe steckt.
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