Kurz erklärt
Beim A/B Testing läuft ein Inhalt in zwei Versionen, die sich in genau einem Punkt unterscheiden: anderes Titelbild, anderer erster Satz, anderer Text auf dem Button. Die Plattform spielt beide Varianten an vergleichbare Zielgruppen aus, danach wird eine vorher festgelegte Kennzahl verglichen, etwa Klickrate, Kosten pro Ergebnis oder Zahl der Anfragen.
Entscheidend ist Disziplin: nur eine Variable ändern, lange genug laufen lassen und erst bei ausreichender Datenmenge bewerten. Wer nach zwei Tagen und wenigen Klicks abbricht, misst Zufall. Im Werbeanzeigenmanager von Meta gibt es dafür einen eigenen Testmodus, auf Instagram lassen sich Reels über Trial Reels vorab an Nichtfollower testen.
Grenzen hat die Methode bei kleinen Budgets und seltenen Ereignissen. Wer im Monat nur wenige Anfragen bekommt, sollte ganze Ansätze gegeneinander stellen statt Details wie Schriftfarben.
In der Praxis
Ein Malerbetrieb aus Bremen-Nord bewirbt eine Stelle für Gesellen. Variante A zeigt den Chef, der in die Kamera erklärt, was der Betrieb bietet. Variante B zeigt zwei Mitarbeiter auf der Baustelle. Beide Anzeigen laufen zwei Wochen mit gleichem Budget und gleicher Zielgruppe. Variante B bringt mehr Bewerbungen, also wird sie zur Hauptanzeige, und Variante A wird durch eine neue Idee ersetzt.
Tipp aus der Agentur: Immer nur eine Variable pro Test ändern und das Ergebnis schriftlich festhalten. Nach drei bis vier Tests entsteht so internes Wissen, das jede weitere Kampagne schneller macht.
Passend dazu
Verwandte Begriffe
Das eigene Profil einschätzen lassen
Was dieser Begriff für das eigene Unternehmen bedeutet, klärt die kostenlose Kanal-Analyse: 15 Minuten, das eigene Profil, konkrete nächste Schritte. Ohne Verpflichtung.
Kostenlose Kanal-Analyse anfragenKostenlos und unverbindlich. Antwort innerhalb eines Werktags.
