Kurz erklärt
Bei Meta heißt dieses Werkzeug Werbeanzeigenmanager und gehört zum Unternehmenskonto, TikTok und LinkedIn haben eigene Oberflächen mit ähnlichem Aufbau. Kampagnen sind in drei Ebenen gegliedert: Kampagne mit dem Ziel, Anzeigengruppe mit Budget, Zielgruppe und Platzierungen, Anzeige mit Video, Bild und Text.
Der Unterschied zum Knopf „Beitrag bewerben“ liegt in der Kontrolle. Nur im Anzeigenmanager lassen sich Ziele wie Leads oder Käufe sauber wählen, Ausschlüsse setzen, mehrere Motive testen und Ergebnisse nach Kosten pro Ergebnis vergleichen. Beworbene Beiträge optimieren dagegen häufig nur auf Interaktion.
Der Zugriff sollte immer über ein Unternehmenskonto laufen, das dem Unternehmen selbst gehört, mit abgestuften Rollen für Mitarbeiter und Agentur. Werbekonten, die am privaten Profil einer Person hängen, werden bei Personalwechsel oder Sperrung zum Problem, weil dann auch laufende Kampagnen und alle Daten der Vergangenheit blockiert sind.
In der Praxis
Ein Autohaus hat bisher einzelne Beiträge über den Bewerben-Knopf verstärkt und kennt nur Likes. Nach dem Umzug in den Werbeanzeigenmanager läuft eine Kampagne mit dem Ziel Leads, zwei Anzeigengruppen für unterschiedliche Umkreise und je drei Videos. In der Auswertung ist sichtbar, welche Kombination Probefahrt-Anfragen zu welchem Preis liefert, und das Budget lässt sich wöchentlich umschichten.
Tipp aus der Agentur: Vor der ersten Kampagne prüfen, wem Werbekonto und Seite gehören. Die Übergabe eines gewachsenen Kontos ist deutlich aufwendiger als eine saubere Einrichtung am Anfang.
Passend dazu
Verwandte Begriffe
Das eigene Profil einschätzen lassen
Was dieser Begriff für das eigene Unternehmen bedeutet, klärt die kostenlose Kanal-Analyse: 15 Minuten, das eigene Profil, konkrete nächste Schritte. Ohne Verpflichtung.
Kostenlose Kanal-Analyse anfragenKostenlos und unverbindlich. Antwort innerhalb eines Werktags.
