Kurz erklärt
Zugriff auf Insights haben Profile im Unternehmens- oder Creator-Modus. Instagram und Facebook bündeln sie im Professional Dashboard und in der Meta Business Suite, TikTok, LinkedIn und YouTube haben eigene Bereiche. Verfügbar sind Werte je Beitrag, je Zeitraum und zur Zusammensetzung der Zielgruppe. Für Werbekampagnen liegen die Daten getrennt davon im Werbeanzeigenmanager, was beim Vergleich zu beachten ist.
Nützlich wird das erst mit einer Frage. Wer nur täglich auf Zahlen schaut, verliert sich in Schwankungen. Sinnvoll ist ein fester Rhythmus, meist monatlich, mit wenigen Kennzahlen: Reichweite, Aufrufe je Format, Interaktionen, gespeicherte Beiträge, Profilaufrufe und Klicks auf den Link.
Grenzen sind zu beachten. Die Zeiträume sind begrenzt, Definitionen ändern sich, und Werte einzelner Beiträge schwanken stark. Aussagen entstehen aus dem Vergleich mehrerer Beiträge desselben Formats über Wochen, nicht aus einem einzelnen Ausreißer.
In der Praxis
Eine Bäckerei aus Bremen wertet ihre Insights einmal im Monat aus und trägt fünf Werte in eine Tabelle ein. Nach drei Monaten ist erkennbar, dass Videos aus der Backstube deutlich häufiger gespeichert werden als Produktfotos und dass die meisten Follower vormittags aktiv sind. Der Redaktionsplan wird daraufhin angepasst, ohne dass die Zahl der Beiträge steigt.
Tipp aus der Agentur: Werte am Monatsende in eine eigene Tabelle übertragen. Plattformen zeigen nur begrenzte Zeiträume, der eigene Verlauf ist langfristig wertvoller.
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