Kurz erklärt
Meta bündelt diese Informationen im Bereich Kontoqualität für Seiten, Instagram-Profile und Werbekonten. Sichtbar sind gemeldete Verstöße, abgelehnte Anzeigen, Einschränkungen bei Empfehlungen und der Status der Monetarisierung. TikTok, LinkedIn und YouTube haben vergleichbare Übersichten. Erreichbar ist der Bereich über die Meta Business Suite und die App, dort ist auch der Stand eines Widerspruchs sichtbar.
Einschränkungen haben spürbare Folgen: Beiträge erscheinen nicht mehr in Empfehlungen, Anzeigen werden abgelehnt, im schlimmsten Fall ist das Werbekonto gesperrt. Ursachen sind oft formaler Natur, etwa unzulässige Formulierungen in Anzeigen, eine fehlende Verifizierung, ungewöhnliche Anmeldeorte oder ein unvollständiges Impressum.
Gegen die meisten Entscheidungen ist Widerspruch möglich, dafür ist der Kontostatus der richtige Ort. Wichtig ist regelmäßiges Nachsehen: Viele Betriebe bemerken Einschränkungen erst, wenn Reichweite oder Anzeigenauslieferung einbrechen. Zwei-Faktor-Authentifizierung und saubere Rollenvergabe verhindern einen Teil der Probleme von vornherein.
In der Praxis
Ein Kosmetikstudio in Bremen wundert sich, warum Reels kaum noch außerhalb der eigenen Follower ausgespielt werden. Im Bereich Kontoqualität steht ein Hinweis auf einen Beitrag, der gegen Richtlinien zu gesundheitsbezogenen Aussagen verstoßen hat. Der Beitrag wird entfernt, ein Widerspruch eingereicht und die betroffenen Formulierungen werden künftig vermieden. Danach normalisiert sich die Ausspielung.
Tipp aus der Agentur: Kontoqualität einmal im Monat prüfen, besonders vor dem Start größerer Kampagnen. Eine Ablehnung am Wochenende kostet sonst mehrere Tage.
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