Kurz erklärt
Segmente lassen sich nach Merkmalen wie Ort, Alter, Beruf oder Branche bilden, häufiger aber nach Bedarf und Situation: Erstkunde oder Bestandskunde, Neubau oder Sanierung, private Auftraggeber oder Verwaltungen. Entscheidend ist, dass sich die Ansprache je Segment tatsächlich unterscheidet.
Im Werbekonto entstehen daraus getrennte Anzeigengruppen mit eigenen Motiven und Texten. Auch für organische Inhalte ist Segmentierung nützlich, etwa wenn Reihen abwechselnd für Kunden und für mögliche Bewerber gedacht sind. Wichtig ist, dass jedes Segment groß genug bleibt, damit die Auslieferung nicht ins Stocken gerät.
Zu feine Aufteilung schadet. Viele kleine Gruppen bedeuten mehr Aufwand, teurere Auslieferung und weniger belastbare Zahlen je Gruppe. Für die meisten kleinen Unternehmen genügen zwei bis drei klar getrennte Segmente, die sich in Bedarf und Ansprache wirklich unterscheiden.
In der Praxis
Ein Elektrobetrieb in Bremen trennt zwei Segmente: private Haushalte mit Interesse an Wallbox und Photovoltaik sowie Hausverwaltungen mit Wartungsbedarf. Für die Privatkunden laufen Videos zu Einbau und Alltagsnutzen auf Instagram, für die Verwaltungen sachliche Beiträge zu Prüffristen und Bereitschaft auf LinkedIn. Vorher lief ein gemeinsamer Kanal, in dem sich beide Gruppen nur teilweise wiederfanden.
Tipp aus der Agentur: Segmente an unterschiedlichen Bedürfnissen ausrichten, nicht an Altersgruppen. Zwei Menschen mit gleichem Alter und gleichem Wohnort brauchen oft völlig verschiedene Antworten.
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