Kurz erklärt
Grundlage ist ein Katalog mit Bildern, Titeln, Preisen und Verfügbarkeiten. Das Werbesystem wählt daraus die Artikel aus, die zu den bisherigen Signalen einer Person passen, etwa zu angesehenen Produkten, oder es zeigt neuen Interessenten die Artikel mit der höchsten erwarteten Reaktion.
Verbreitet ist der Einsatz im Retargeting: Wer ein Produkt angesehen, aber nicht gekauft hat, sieht genau dieses Produkt erneut. Voraussetzung sind ein gepflegter Katalog und sauber übergebene Ereignisse aus Website oder App über Pixel und Conversion API. Fehlerhafte Preise oder ausverkaufte Artikel im Feed führen sofort zu verärgerten Klicks.
Über Onlineshops hinaus lassen sich Kataloge auch für Fahrzeuge, Immobilien oder Reisen nutzen. Für Betriebe ohne Warenwirtschaft und ohne laufend aktualisierten Feed lohnt der Aufwand meist nicht, dort sind klassische Anzeigen mit wenigen Motiven die einfachere Lösung.
In der Praxis
Ein Autohaus pflegt seinen Fahrzeugbestand in einem Feed, der stündlich aktualisiert wird. Wer sich auf der Website einen bestimmten Gebrauchtwagen angesehen hat, bekommt in den folgenden Tagen genau dieses Fahrzeug auf Instagram und Facebook zu sehen, dazu zwei vergleichbare Modelle. Verkaufte Fahrzeuge verschwinden automatisch aus der Anzeige, sobald sie aus dem Bestand fallen.
Tipp aus der Agentur: Vor dem Start prüfen, wie schnell verkaufte oder nicht mehr verfügbare Artikel aus dem Feed verschwinden. Veraltete Angebote kosten Vertrauen und Budget.
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