Kurz erklärt
Auf Facebook, Instagram, LinkedIn und TikTok lassen sich in einem Karussell mehrere Karten kombinieren. Jede Karte hat ein eigenes Motiv, eine eigene Überschrift und ein eigenes Ziel. Das Format eignet sich für mehrere Produkte, für Erklärungen in festen Schritten und für Vergleiche von vorher und nachher.
Meta kann die Reihenfolge automatisch nach Leistung sortieren. Sinnvoll ist das bei Produktsortimenten, hinderlich bei Inhalten mit fester Abfolge, etwa einer Anleitung. In dem Fall muss die automatische Sortierung abgeschaltet werden, sonst geht die Logik verloren.
Die erste Karte trägt die Hauptlast, weil viele nicht weiterwischen. Sie braucht die stärkste Aussage. In der Auswertung lohnt der Blick darauf, wie viele Karten überhaupt gesehen werden: Bricht das Interesse nach der ersten ab, liegt es meist am Einstieg, nicht an der Zahl der Karten.
In der Praxis
Ein Immobilienunternehmen aus Bremen bewirbt eine Neubauwohnung als Karussell: Außenansicht, Grundriss, Blick vom Balkon, Lage im Stadtteil, Kontaktkarte. Jede Karte verlinkt auf denselben Abschnitt der Objektseite. Die Auswertung zeigt, dass die meisten Anfragen von Karte drei und vier stammen, also nach der Lage. In der nächsten Kampagne rückt der Bezug zum Stadtteil nach vorn.
Tipp aus der Agentur: Alle Karten in derselben Bildsprache halten. Ein Wechsel von Foto zu Grafik mitten im Karussell wirkt wie ein Bruch und kostet Wischbewegungen.
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