Kurz erklärt
Aussagen von Kunden wirken stärker als Selbstbeschreibungen, weil sie überprüfbar und konkret sind. Wirksam sind Angaben zur Ausgangslage, zum Vorgehen und zum Ergebnis, nicht allgemeines Lob. Ein Satz wie „sehr zufrieden“ trägt weniger als die Beschreibung eines Problems und seiner Lösung.
Für Social Media eignen sich kurze Videointerviews, Vorher-Nachher-Beiträge und Karussells mit einem Projekt pro Seite. Bewertungen aus dem Google Unternehmensprofil lassen sich als Zitat aufgreifen. Wichtig ist die Zustimmung der Kunden, gerade wenn Personen, Innenräume oder Firmennamen zu sehen sind.
Grenzen gibt es dort, wo Referenzen konstruiert wirken. Gekaufte Bewertungen sind unzulässig und beschädigen das Vertrauen dauerhaft. Auch ein einzelnes Vorzeigeprojekt reicht nicht: Glaubwürdig wird es erst, wenn mehrere Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen und Größenordnungen zusammenkommen und über das Jahr verteilt neue hinzukommen.
In der Praxis
Ein Bremer Innenausbauer fragt nach jedem abgeschlossenen Auftrag, ob er zwei Minuten filmen darf. Die Kundin sagt vor Ort, was der Anlass war und was sich verändert hat, dazu laufen Aufnahmen des fertigen Raums. Aus jedem Termin entstehen ein Reel und ein Karussell. Interessenten erwähnen später genau diese Projekte, wenn sie anfragen.
Tipp aus der Agentur: Die Frage nach einer Referenz direkt bei der Abnahme stellen, wenn die Zufriedenheit am größten ist. Wochen später sagen die meisten Kunden ab.
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