Kurz erklärt
Wer eine Leistung nicht selbst beurteilen kann, sucht nach Belegen von außen. In sozialen Netzwerken sind das Bewertungen, Kommentare anderer Kunden, sichtbare Projekte, Fallstudien und Empfehlungen. Social Proof ersetzt kein gutes Angebot, senkt aber die Hemmschwelle vor der ersten Anfrage.
Am stärksten wirken Belege, die konkret und überprüfbar sind: ein Kunde, der mit Namen und Ort sagt, was er beauftragt hat und wie die Zusammenarbeit gelaufen ist. Allgemeine Lobsätze ohne Kontext wirken beliebig. Followerzahlen sind der schwächste Beleg, weil sie über die Qualität der Arbeit nichts aussagen.
Gekaufte Bewertungen und erfundene Stimmen sind wettbewerbsrechtlich riskant und fallen in kleinen Märkten schnell auf. Belege gehören dorthin, wo entschieden wird: auf die Landingpage, ins Profil und in die Anzeige. Wichtig ist außerdem die Aktualität, denn eine Referenz aus dem laufenden Jahr wirkt stärker als ein Zitat ohne Datum.
In der Praxis
Ein Dachdeckerbetrieb aus Bremen-Nord fragt nach jedem abgeschlossenen Auftrag, ob er ein Foto der fertigen Arbeit zeigen darf, und bittet um zwei Sätze zur Zusammenarbeit. Aus den Antworten entsteht eine Reihe kurzer Beiträge mit Vorher-Nachher-Bild und Zitat. Interessenten, die später anrufen, nennen genau diese Beiträge als Grund für den Anruf.
Tipp aus der Agentur: Die beste Zeit für eine Bewertung ist direkt nach der Abnahme. Wer erst Wochen später fragt, bekommt deutlich seltener eine Antwort.
Das eigene Profil einschätzen lassen
Was dieser Begriff für das eigene Unternehmen bedeutet, klärt die kostenlose Kanal-Analyse: 15 Minuten, das eigene Profil, konkrete nächste Schritte. Ohne Verpflichtung.
Kostenlose Kanal-Analyse anfragenKostenlos und unverbindlich. Antwort innerhalb eines Werktags.
