Kurz erklärt
Die Plattform optimiert bei diesem Ziel auf Klicks oder Seitenaufrufe, nicht auf Anfragen oder Käufe. Das führt zu vielen günstigen Klicks, sagt aber nichts darüber, ob die Besucher etwas tun. Wer Anfragen möchte, wählt in der Regel besser ein Conversion-Ziel und lässt das System auf die tatsächliche Handlung optimieren.
Sinnvoll ist eine Traffic-Kampagne trotzdem in bestimmten Fällen: um eine Retargeting-Zielgruppe aufzubauen, um einen Blogbeitrag oder eine Terminseite bekannt zu machen, oder wenn noch zu wenige Ereignisse für eine Conversion-Optimierung vorliegen.
Entscheidend ist die Zielseite: Ladezeit, mobile Darstellung und ein klarer nächster Schritt. Wird Traffic auf eine überladene Startseite geführt, verpufft das Budget unabhängig von der Qualität der Anzeige. Ein Vergleich lohnt sich: dieselbe Anzeige einmal auf Klicks und einmal auf die Handlung optimiert, danach entscheidet das Ergebnis.
In der Praxis
Ein Möbelhaus im Bremer Umland bewirbt eine Aktionsseite und wählt zunächst das Ziel Klicks. Die Klickkosten sind niedrig, es kommt aber keine einzige Terminanfrage. Nach der Umstellung auf das Ziel Conversion, mit der Terminanfrage als Ereignis, sinkt die Zahl der Klicks deutlich, während die Anfragen erstmals messbar werden. Das Budget bleibt dabei unverändert.
Tipp aus der Agentur: Traffic-Kampagnen eignen sich zum Aufbau von Retargeting-Zielgruppen, selten als Hauptkampagne. Wer Anfragen will, sollte auch auf Anfragen optimieren.
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