Kurz erklärt
Account-Management ist der Alltag hinter einem Profil. Dazu gehören Redaktionsplanung, Freigaben, das Hochladen mit passenden Untertiteln und Alt-Texten, das Beantworten von Kommentaren und Direktnachrichten sowie die monatliche Auswertung. In Agenturen beschreibt der Begriff zusätzlich die Betreuung des Kunden selbst, also feste Ansprechpartner, Abstimmung und Reporting.
Gute Betreuung erkennt man weniger an der Menge der Beiträge als an Verlässlichkeit. Feste Veröffentlichungstermine, klare Zuständigkeiten und definierte Reaktionszeiten wirken stärker als gelegentliche Kreativausbrüche. Ebenso gehört die technische Seite dazu: Zugriffsrechte sauber vergeben, Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, Meta Business Suite ordentlich einrichten.
Typischer Fehler ist, nur zu senden. Wer Nachrichten tagelang liegen lässt, verliert Anfragen, die bereits gewonnen waren. Ebenso schadet es, einen Kanal nach zwei starken Monaten wieder liegen zu lassen, denn Verlässlichkeit zählt im Feed genauso wie im Betrieb.
In der Praxis
Eine Physiotherapiepraxis in der Bremer Neustadt veröffentlicht zweimal pro Woche. Montags wird gefilmt, dienstags geschnitten und freigegeben, mittwochs und samstags erscheinen die Beiträge. Eine Mitarbeiterin prüft morgens und nachmittags die Direktnachrichten, weil dort Terminanfragen eingehen. Einmal im Monat wird geschaut, welche Themen Speicherungen und Anfragen gebracht haben, und der Plan für den Folgemonat daran ausgerichtet.
Tipp aus der Agentur: Zugänge gehören immer dem Unternehmen, nicht einer einzelnen Person. Ein eigenes Business-Konto mit klar vergebenen Rollen erspart viel Ärger, wenn jemand den Betrieb verlässt.
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