Kurz erklärt
Beim Erstellen wird unter „Personen markieren“ ein weiteres Konto als Mitwirkender eingeladen. Nimmt es an, erscheint der Beitrag in beiden Feeds mit beiden Namen im Kopf. Likes, Kommentare und Aufrufe werden gemeinsam gezählt, der Beitrag existiert aber nur einmal. Möglich ist das für Feed-Beiträge, Reels und Karussells.
Der Nutzen liegt im Zugang zu einem fremden Publikum ohne Werbebudget. Sinnvoll ist das bei Partnerbetrieben, gemeinsamen Aktionen, Veranstaltungen und Kooperationen mit Creatorn aus der Region. Voraussetzung ist, dass sich die beiden Zielgruppen zwar überschneiden, aber nicht deckungsgleich sind.
Zu beachten: Das einladende Konto behält die Kontrolle über den Beitrag und kann ihn jederzeit löschen. Wer als Gast eingeladen wird, sollte den fertigen Inhalt vorher kennen und zustimmen. Bei bezahlten Kooperationen gilt Kennzeichnungspflicht, unabhängig vom gewählten Format.
In der Praxis
Eine Bremer Kaffeerösterei und ein Café aus demselben Stadtteil veröffentlichen ein Reel zur neuen Hausmischung als Collab-Post. Gedreht wird an einem Vormittag im Café, geschnitten von der Rösterei. Der Beitrag erscheint in beiden Profilen, und ein Teil der Café-Gäste folgt anschließend der Rösterei. Für den nächsten Beitrag tauschen die Betriebe die Rollen, damit Aufwand und Nutzen sich verteilen.
Tipp aus der Agentur: Vorher klären, wer dreht, wer schneidet und wer die Einladung verschickt. Ein Beitrag mit zwei Namen braucht trotzdem eine klare Zuständigkeit.
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