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Glossar · I

In-Stream Ads

In-Stream Ads sind Videoanzeigen, die vor, während oder nach einem anderen Video ausgespielt werden, etwa auf YouTube oder in Facebook-Videos.

Auch: In-Stream Ad, Instream Ads, Pre-Roll

Kurz erklärt

Unterschieden wird zwischen überspringbaren und nicht überspringbaren Formaten. Bei überspringbaren Anzeigen kann nach wenigen Sekunden weitergeklickt werden, abgerechnet wird meist erst ab einer bestimmten Ansichtsdauer oder bei einer Interaktion. Nicht überspringbare Formate sind kurz und werden nach Ausspielung abgerechnet.

Der Zuschauer befindet sich in einer Wiedergabesituation und will eigentlich etwas anderes sehen. Deshalb muss die Anzeige sofort erkennbar machen, worum es geht. Marke, Nutzen und ein klarer nächster Schritt gehören nach vorn, nicht ans Ende. Der Ton ist hier häufiger aktiv als im Feed, vorausgesetzt werden sollte er trotzdem nie.

In-Stream Ads eignen sich gut für Bekanntheit in einer Region und für Wiederansprache. Als einziger Kanal für Anfragen sind sie selten stark, weil die Aufmerksamkeit geteilt ist und viele Zuschauer nach wenigen Sekunden überspringen.

In der Praxis

Ein Autohaus aus Bremen schaltet vor Videos regionaler Kanäle eine sechs Sekunden lange Anzeige zum Tag der offenen Tür. Zu sehen sind Standort, Datum und ein Fahrzeug, das Logo erscheint von Anfang an. Wer die Anzeige länger ansieht, wird anschließend über eine zweite Kampagne mit dem Programm des Tages erneut angesprochen.

Tipp aus der Agentur: Die ersten fünf Sekunden so schneiden, dass die Botschaft auch beim Überspringen hängen bleibt. Alles Wichtige gehört an den Anfang.

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