Kurz erklärt
LinkedIn wirkt langsamer als Instagram oder TikTok, dafür anders. Entscheider sehen dort Beiträge im beruflichen Kontext, und ein Name bleibt über Monate hängen. Sichtbar wird das selten am Tag der Veröffentlichung, sondern in Anfragen mit dem Satz, man sehe die Beiträge schon länger.
Reichweite entsteht auf LinkedIn stärker über persönliche Profile als über Unternehmensseiten. Sinnvoll ist deshalb eine Kombination: Die Unternehmensseite hält Fakten, Stellen und Referenzen bereit, Geschäftsführung und Fachleute veröffentlichen Erfahrungen, Projektbeispiele und Einordnungen aus dem Alltag. Vollständige Profile, ein klarer Aufhänger im ersten Satz und Antworten in den Kommentaren wirken mehr als aufwendige Grafiken.
Die häufigsten Fehler sind reine Pressemitteilungen, geteilte Links ohne eigenen Gedanken und Beiträge, die niemand betreut. Wer Kommentare stehen lässt, verschenkt den wertvollsten Teil.
In der Praxis
Ein Bremer Maschinenbauunternehmen veröffentlicht zwei Beiträge im Monat über die Unternehmensseite und lässt den technischen Leiter wöchentlich aus Projekten berichten, etwa über einen Umbau während laufender Produktion. Die Zahlen bleiben klein, ein Beitrag erreicht selten mehr als 3.000 Personen. Trotzdem kommen Anfragen von Einkäufern, die den Namen aus dem Feed kennen, und Bewerbungen von Technikern aus der Region.
Tipp aus der Agentur: Der Aufbau über persönliche Profile schlägt fast immer die reine Unternehmensseite. Zwei Fachleute, die regelmäßig aus ihrer Arbeit berichten, reichen für den Anfang.
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