Kurz erklärt
Sinnvoll ist eine Aufteilung nach Zielen und Funnelstufen. Ein Teil geht in Reichweite und Bekanntheit, ein Teil in Anfragen oder Bewerbungen, ein kleiner Teil in Retargeting. Zusätzlich lohnt ein fester Anteil für Tests neuer Motive, weil jede Anzeige irgendwann an Wirkung verliert.
Wichtiger als die Höhe ist die Laufzeit. Ein Budget, das auf viele Kampagnen und kurze Zeiträume verteilt wird, erzeugt überall zu wenig Daten, und die Plattform kann die Ausspielung nicht optimieren. Besser sind wenige Kampagnen mit ausreichend langer Laufzeit und klarer Zuständigkeit für die Auswertung.
Zu beachten ist außerdem, dass Kosten schwanken. Vor Weihnachten und in Aktionszeiträumen wird die Auktion teurer. Wer dann dasselbe Ergebnis erwartet, plant zu knapp. Ein Puffer und ein monatlicher Blick auf Kosten pro Ergebnis verhindern böse Überraschungen.
In der Praxis
Ein Autohaus plant das Jahr mit drei Schwerpunkten: dauerhafte Kampagne zur Fahrzeugsuche, zwei Aktionszeiträume rund um Saisonwechsel und eine Recruiting-Kampagne im Frühjahr. Das Budget wird entsprechend verteilt, statt jeden Monat gleich viel auszugeben. In den Aktionswochen läuft mehr, dazwischen bleibt eine Grundlast aktiv, damit die Kampagne nicht jedes Mal neu anlaufen muss.
Tipp aus der Agentur: Lieber wenige Kampagnen mit ausreichend Budget als viele mit Kleinstbeträgen. Und immer einen Anteil für Tests neuer Motive reservieren, sonst fehlt Nachschub, wenn die Wirkung nachlässt.
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