Kurz erklärt
Für Social Media beginnt die User Experience beim Profil: Ist in drei Sekunden erkennbar, was das Unternehmen tut, wo es sitzt und wie Kontakt entsteht. Danach folgt der Weg nach außen, meist über den Link im Profil auf eine Seite, die auf dem Smartphone geöffnet wird.
Entscheidend sind kurze Ladezeiten, lesbare Schriftgrößen, ein klarer nächster Schritt und ein Formular, das nur das Nötige abfragt. Jeder zusätzliche Klick und jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen. Auch Barrierefreiheit gehört dazu, etwa Kontraste, Alternativtexte und Untertitel.
Ein häufiger Fehler ist der Link auf eine überladene Startseite statt auf die passende Unterseite. Wer eine Anzeige für einen Kurs schaltet, sollte auf diesen Kurs führen und nicht auf das Angebot insgesamt. Ein kurzer Test mit einer Person, die den Betrieb nicht kennt, zeigt Hürden schneller als jede interne Diskussion.
In der Praxis
Ein Bremer Fitnessstudio verlinkt aus dem Profil auf die Startseite. Wer sich für das Probetraining interessiert, muss dort erst durch drei Menüpunkte suchen. Nach der Umstellung führt der Link direkt auf eine schlanke Seite mit Beschreibung, Terminwahl und einem Formular mit drei Feldern. Bei gleichbleibender Zahl an Profilaufrufen steigen die eingehenden Anfragen deutlich.
Tipp aus der Agentur: Die eigene Seite einmal mit dem Smartphone im Mobilfunknetz aufrufen, nicht im WLAN am Schreibtisch. So zeigt sich, was Interessenten tatsächlich erleben.
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