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Glossar · V

Vertikales Videoformat (9:16)

Das vertikale Videoformat im Seitenverhältnis 9:16 füllt den Smartphone-Bildschirm im Hochformat und ist Standard für Reels, TikTok und YouTube Shorts.

Auch: 9:16, Hochformat, Vertical Video

Kurz erklärt

9:16 bedeutet, dass die Höhe des Bildes deutlich größer ist als die Breite, üblich sind 1080 mal 1920 Pixel. Weil Smartphones so gehalten werden, füllt das Format den ganzen Schirm und wirkt unmittelbarer als ein Querformat mit schwarzen Balken.

Beim Dreh verändert das die Bildgestaltung. Wichtiges gehört in die mittlere Bildzone, weil oben und unten Bedienelemente, Profilname und Beschreibung liegen. Untertitel werden im unteren Drittel schnell verdeckt, ein sicherer Abstand von etwa 250 Pixeln oben und unten hat sich bewährt. Weite Landschaftsaufnahmen funktionieren schlecht, Nähe und einzelne Motive dagegen gut.

Querformat nachträglich zu beschneiden ist die häufigste Notlösung und geht selten gut aus, weil Köpfe angeschnitten werden. Wenn ein Motiv später in beiden Formaten gebraucht wird, lohnt es sich, zweimal zu drehen oder mit Reserve zu filmen.

In der Praxis

Ein Tischler aus dem Bremer Umland filmt den Aufbau eines Einbauschranks bisher quer, weil das am Monitor besser aussieht. Für Reels wird daraus ein schmaler Ausschnitt, in dem die Hände am Bildrand verschwinden. Beim nächsten Auftrag steht das Handy hochkant auf einem Stativ, der Schrank füllt das Bild von oben bis unten, und die Beschriftung sitzt in der Mitte statt unter dem Rand.

Tipp aus der Agentur: Vor dem Dreh die App öffnen und ansehen, wo Buttons und Texte liegen. Diese Zonen im Kopf zu haben, spart im Schnitt viel Nacharbeit.

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